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Epiktet

* um 50 - † 138


Zitate von  Epiktet

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Sollte es dir aber begegnen, daß du dich einmal vor dir selbst nach außen wendest und der Welt gefallen willst, so hast du deinen richtigen Zustand verloren. Begnüge dich, immer ein Philosoph zu sein, und willst du es auch jemand scheinen, so scheine es dir selbst – das ist genug.


Nicht wie die Dinge wirklich sind, sondern wie sie in unserer Einstellung und Vorstellung sind, macht uns zufrieden oder unzufrieden.


Wie lange willst du es noch aufschieben. Du hast die philosophischen Lehren empfangen, denen du zustimmen mußtest, und du hast ihnen zugestimmt. Auf was für einen Lehrer wartest du jetzt noch? Du bist kein Knabe mehr, sondern ein erwachsener Mann. Trau es dir doch endlich zu, wie ein erwachsener Mensch zu leben. Und wenn dir etwas Aufreibendes, Vergnügliches oder Ruhmloses begegnet, so denk daran: Jetzt gilt es zu kämpfen und mit dem Aufschieben ist es nun aus.


... so ist zum Beispiel der Tod nichts Schreckliches, sondern die Meinung von dem Tode, daß er etwas Schreckliches sei, das ist das Schreckliche.


Eine Schande ist’s, wenn ein Richter von einem anderen gerichtet werden muß.


Ruin und Wiederaufbau liegen dicht beieinander.


Halt ein und halt aus!


Die Schienbeine und die Hoffnungen soll man nicht zu weit hinausstrecken.


Nie sind die Dinge an sich schlecht, nur wie du darüber denkst.


Zu den öffentlichen Autorenlesungen geh nicht unüberlegt und ohne innere Bereitschaft. Gehst du aber hin, so bewahre deine Würde und Zurückhaltung und sorge dafür, dass du niemandem lästig wirst.


Quelle: "Handbüchlein der Moral"