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Johann Jakob Engel

* 11.09.1741 - † 28.06.1802


Zitate von Johann Jakob Engel

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Das ist ein verwegener Mensch, dieser Verfasser! Wir müssen uns an ihm rächen und ihn öffentlich zum Lügner machen. Wir müssen uns bessern.


Quelle: "Deutscher Fürstenspiegel" - 1798

Beide (der Rechtgläubige wie der Freigeist) fürchten sich, durch den geringsten Zweifel ihr System gleichsam anzubrechen, um nicht am Ende die Kränkung zu haben, es gänzlich verzehrt zu sehen.


Quelle: "Der Philosoph für die Welt" - 1775-1777

Jünglinge von einigem Geist tragen sich gern mit allerhand großen Erwartungen, mit allerhand stolzen Entwürfen für ihre Zukunft.


Quelle: "Deutscher Fürstenspiegel" - 1798

In Weltgeschäften hilft Zutrauen weniger als Mißtrauen.


Die Kritik kann dem Genie keine Arbeit abnehmen, auch nicht die kleinste; sie kann ihm ebensowenig den erfinderischen Geist, die Herzenswärme, die Macht über die Sprache in höherm Grade mitteilen, als er sie selbst schon hat. Alles, was sie vermag, aber glücklicherweise auch alles, was das Genie bedarf, sind Winke, Warnungen, Fingerzeige.


Fast für diese Welt zu gut und groß;


Der Mensch, der einmal unglücklich genug ist, daß er nichts mehr außer sich liebt, der kann auch sich selbst nicht mehr lieben.


Quelle: "Schriften - Über den Tod"