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Klaus Ender

* 02.04.1939


Klaus Ender wurde am 02. April 1939 in Berlin-Neukölln geboren.

1962 siedelte Ender nach Saßnitz auf der Insel Rügen über und gründete zwei Jahre später den Fotoclub Saßnitz, dessen Leitung er übernahm. In den Jahren von 1964 bis 1980 hat er auf zahlreichen nationalen und internationalen Fotosalons über 60 Medaillen, Urkunden und Preise erhalten.

1966 zog Ender nach Binz und arbeitete seither als freischaffender Fotograf. 1970 erschien sein erstes eigenes Buch "Mein Modell" im Fotokino-Verlag Leipzig (erreichte 5 Auflagen mit 95.000 Exemplaren).

1972 siedelte Klaus Ender nach Potsdam über. Ebenfalls zu dieser Zeit gelang ihm der Durchbruch zu einem der führenden DDR-Fotografen. Das Fernsehen der DDR drehte drei Filme über seine Arbeit und Ender arbeitete mit über 50 Verlagen zusammen. Klaus Ender war einer der meist publizierten Aktfotografen und war ständiger Autor im "Eulenspiegel" und "Das Magazin".

1975 rief er gemeinsam mit Gerd Rattei die erfolgreichste Fotoausstellung in der DDR "Akt & Landschaft" ins Leben, die in 6 Städten von über 100.000 Menschen gesehen wurde.

1978 wurde "Akt & Landschaft" als Triale ins Kulturprogramm der DDR aufgenommen und zum Leistungsvergleich der Fotografen der DDR erhoben. Klaus Ender leitete die Arbeitsgruppe Farbfotografie des Landes Brandenburg, war künstlerischer Leiter des Automobilwerkes Ludwigsfelde und Werbefotograf der VVB TAKRAF. Ebenfalls zu dieser Zeit wurde Ender unter anderem mit der Ehrennadel für Fotografie in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet.

Im darauf folgendem Jahr wurde Ender vom Weltverband für Kunstfotografie (FIAP) mit dem internationalen Ehrentitel ARTISTE FIAP (AFIAP) ausgezeichnet.

1981 siedelte Klaus Ender nach Österreich über, was einem Neubeginn bei "Null" entsprach. Vom Ministerium für Unterricht und Kunst in Wien erhielt Ender die Anerkennung als "Bildender Künstler der Fotografie". 1989 folgte der internationale Durchbruch, es erschien der erste Poesieband "Lichtblicke" im MIRA - Verlag und beim "World-Travel-Market" in London erhielt Ender den 1. Preis des "Tourism Poster of the Year". Es war der einzige Preis, der überhaupt nach Europa ging. Ebenfalls in diesem Jahr gründete Klaus Ender gemeinsam mit seiner Frau Gabriele das "ART PHOTO ARCHIV KLAUS ENDER".

1995 erschien unter dem Titel "Filtertechnik-Filterkunst" ein weiteres Buch, das von der Fachpresse als Standard-Filterbuch bezeichnet wurde. Darüber hinaus hielt Klaus Ender zahlreiche Workshops für Color Foto, machte Fachpublikationen für die deutsch-schweizerische Zeitschrift PHOTOGRAPHIE und arbeitete für über ein Dutzend internationaler Fachzeitschriften. Fotografische Schwerpunkte wurden: Poesie- und Meditationsbücher, Fachbücher, Reisebildbände, Kalender, CD- Cover, Photo-CDs, Fachartikel, Kunstpostkarten u.v.a. Firmen wie Leica, Minox, Zeiss, Hama, B + W, Cullmann und Cokin/Paris werben dort mit seinen Bildern.

1996 kehrt Klaus Ender auf die Insel Rügen zurück, wo vor genau 30 Jahren seine Karriere begann. Im darauf folgenden Jahr wurden 12 Fotoausstellungen auf Hiddensee, Rügen, in Malchow, Magdeburg und bei Leica in Solms gezeigt. Vier Jahre von (1998 bis 2001) führte Ender's Frau die "Art Photo Galerie Klaus Ender" in Saßnitz.

Sein 1. Buch "Akt mit Takt" erschien 1996 nach Rückkehr aus Österreich. Er illustrierte es und verband es mit Texten des Literaten und Co-Autors Hansgeorg Stengel. Im Jahr 2002 erschien im MIRA- Verlag sein Bildband "Rügen - Insel im Licht", das er schrieb und illustrierte. Im Verlag Herder (Freiburg, Basel, Wien) entstanden inzwischen 1995 und 2007 über 100 Poesie- & Geschenk-Bücher, die Klaus Ender illustrierte.

2002 begann Klaus Ender Gedichte und Aphorismen zu schreiben, die zu seinen Bildern entstehen. Unter dem Motto: "Nichts ist ohne Bedeutung – für den, der versteht" befasst er sich mit Themen und Motiven, die das "Kleine am Wegesrand"zum Hauptmotiv werden lassen. Den im Jahr 2003 erschienenen Lyrikband "Rügen – Poesie einer Insel" , dessen 3. Auflage gerade vorbereitet wird, widmete er seiner Lieblingsinsel.Es war der 1. Bildband, der in Wort & Bild mit seiner Frau gestaltet wurde.

2003 vereinigte er mit seiner Gattin Gabriela sein Bildarchiv mit dem Verlag zum "ART PHOTO ARCHIV & VERLAG KLAUS ENDER"Das Archiv umfasst (Stand 2007) 120.000 Bilder aus 5 Kontinenten.

Im Dezember 2004 wurde die Autobiographie "Die nackten Tatsachen des Klaus Ender" im WEVOS-Verlag veröffentlicht. Bereits 5 Wochen später, im Januar 2005, erschien die 2. Auflage der Autobiografie.

2006 folgten im Ender-Verlag das Buch der Trauer "Loslassen" und ein Buch der Liebe mit dem Titel " Herzklopfen".

Neben dem Schwerpunkt "Poesie-Bildbände" erschienen inzwischen über 100 nationale und intern.Fotokunst - Kalender. Für das Jahr 2008 brachte er in diesem Jahr (2007) 10 Kalender auf den Markt. Davon seit 10 Jahren den Panorama-Postkartenkalender "Rügen - Insel im Licht" und seit 7 Jahren illustriert er den renommierten Bonhoeffer - Kalender des Gütersloher Verlagshauses.

Seit 25 Jahren illustriert er ununterbochen für den österr. Verlag & Druckerei Sedlmayr Kalender. Für 2008 verband er erstmals seine Bilder mit eigenen Aphorismen.

Anlässlich seiner großen Akt-Ausstellung von Juni bis Oktober 2007 (mit 28.355 Besuchern) im Residenzschloss Altenburg/Thüringen gestaltete Klaus Ender den Akt-Kalender "Akt & Poesie 2008" mit Aphorismen.

Im April 2008 erschienen zwei Geschenkbücher mit Aphorismen unter dem Titel "Mit allen Sinnen" & "Jenseits der Hast".

APHOTISMUS

"Als man die Uhren zu Luxusartikeln machte - wurde die Zeit Luxus"

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Text & Bild © Klaus Ender

Foto des Autors: Klaus Ender
Quelle & Rechte:
© Klaus Ender

""Loslassen""
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Die nackten Tatsachen des Klaus Ender
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Zitate von Klaus Ender

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Die Früherkennung kommt oft zu spät.


© Klaus Ender


Vorsätze bedürfen oft vieler Nachsätze.


© Klaus Ender


Jeder Maßlosigkeit folgt die Trostlosigkeit.


© Klaus Ender


Wer seine Grenzen nicht sieht, wird sie bald spüren.


© Klaus Ender


Der Mut zur Wahrheit wird selten honoriert – die Feigheit der Lügner fast immer!


© Klaus Ender


Reichtum ohne Poesie ist Leere.


© Klaus Ender


Schön zu sein ist eine Frage der Zeit – bei manchen Frauen dauert es Stunden.


© Klaus Ender


Nicht jede Strömung bringt uns weiter


© Klaus Ender


Ohne Bedeutung zu sein – heißt nicht zu sein


© Klaus Ender


Die Zeiteinsparung gibt der Zeitvergeudung neue Nahrung.


© Klaus Ender


Auch wer den Taktstock schwingt ist vor Taktlosigkeit nicht gefeit.


© Klaus Ender


Wäre Wahrheit in Mode, wären die meisten Menschen unmodern.


© Klaus Ender