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Hoffmann von Fallersleben

* 02.04.1798 - † 19.01.1874


Zitate von Hoffmann von Fallersleben

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Kein Harren gilt noch Hoffen!
Frisch vorwärts! Unverzagt!
Mir steht die Welt noch offen:
Wohlan, es sei gewagt!

Und wird’s auch nie errungen,
Wonach mein Geist gestrebt,
So hab ich doch gesungen,
Geliebt und gelebt.


Wanderlust

Morgen müssen wir verreisen,
und es muß geschieden sein.
Traurig ziehn wir unserer Straßen,
lebe wohl, Herzliebchen mein! 
Kommen wir zu jenem Berge,
schauen wir zurück ins Tal,
schauen uns um nach allen Seiten,
sehen die Stadt zum letzten Mal.
Wenn der Winter ist vorüber,
und der Frühling zieht ins Feld,
will ich werden wie ein Vöglein,
fliegen durch die ganze Welt.
Dahin fliegen will ich wieder,
wo’s mir lieb und heimisch war.
Schätzlein, muß ich jetzt auch wandern,
kehr’ ich heim doch übers Jahr.
Übers Jahr zur Zeit der Pfingsten
pflanz’ ich Maien dir ans Haus,
bringe dir aus weiter Ferne
einen frischen Blumenstrauß.


Nichts hat in der Welt Bestand:
Was da kommt, muss scheiden,
und so reichen sich die Hand
immer Freud und Leid.


Die Liebe, nur die Liebe ist Leben!


Oh, sage mir, wie heißt das Tier, das vieles kann vertragen, das wohl den größten Rachen hat und auch den größten Magen? Es heißet Haifisch auf dem Meer und Fiskus auf dem Lande.