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Hoffmann von Fallersleben

* 02.04.1798 - † 19.01.1874


Zitate von Hoffmann von Fallersleben

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Wie könnt’ ich dich vergessen!
Dein bin ich allezeit.
Mit dir bin ich verbunden,
mit dir in Freud und Leid.


Abend wird es wieder

Abend wird es wieder,
über Wald und Feld
legt sich Frieden nieder,
und es ruht die Welt.

Nur der Bach ergießet
sich am Felsen dort,
und er braust und fließet,
immer, immer fort.

Und kein Abend bringet
Frieden ihm und Ruh,
keine Glocke klinget
ihm ein Nachtlied zu.

So in deinem Streben
bist, mein Herz auch du,
Gott nur kann dir geben
wahre Abendruh.


Mit gift’gem Weib ist lebenslang gequält,
Wer sich ein Weib der Mitgift wegen wählt,
Denn Gift bleibt Gift, von welcher Art es sei,
Und solche Hochzeit ist Giftmischerei.


O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und die Reichen,
die Großen und die Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasset uns freu’n und dankbar sein!
Es denkt auch unser, mein und dein.


Kein Harren gilt noch Hoffen!
Frisch vorwärts! Unverzagt!
Mir steht die Welt noch offen:
Wohlan, es sei gewagt!

Und wird’s auch nie errungen,
Wonach mein Geist gestrebt,
So hab ich doch gesungen,
Geliebt und gelebt.