Apho Logo


Ernst von Feuchtersleben

* 29.04.1806 - † 03.09.1849


Zitate von Ernst von Feuchtersleben

Insgesamt finden sich 173 Texte im Archiv.
Es werden maximal 10 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Die Natur übt ein heimliches Gericht;
leise und langmütig aber unentrinnbar.


Was ist Glück? Übereinstimmung eines Charakters mit seinem Schicksale. So kann es von Natur gegeben, vom Geiste geschaffen werden.


Jeder Mensch ist ein Antäus; jeden stärkt und belebt bis zur Unüberwindlichkeit die mütterliche Erde, wenn er an ihr liebend festhält. Die Natur bestätigt und bejaht jeden in seiner Eigenheit, auf welcher ja seine Gesundheit zuletzt beruht; sie erregt keinen Leidenschaft, – ja vor ihr brechen sich vielmehr alle Leidenschaften und werden lächerlich, – auf denen doch zuletzt alle Krankheit des menschlichen Geistes beruht. Sie erzieht allmählich und gelinde, – aber sicher, unentrinnbar.


Ungewiss und vergänglich ist das Glück; gewiss und ewig bleibt die Pflicht.


Quelle: "Zur Diätetik der Seele" - 1838


Ursache und Wirkung der Kunst geht über alle Begriffe.


Vorbilder werden geachtet, aber nicht geliebt.


Halte dich ans Schöne! Vom Schönen lebt das Gute im Menschen und auch seine Gesundheit.


Quelle: "Zur Diätetik der Seele" - 1838


Der Glaube ist des Glaubens Preis –
Der Zweifel selbst ist sein Beweis.


Man wird zu allem geboren; warum nicht auch zum rein Menschlichen?


Der aller elendeste Zustand ist: Nichts wollen können!