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Ernst von Feuchtersleben

* 29.04.1806 - † 03.09.1849


Zitate von Ernst von Feuchtersleben

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Die Intelligenz steht höher als der Wille, aber dieser muß zuerst gebildert werden, damit er ihren Auftrag zu erfüllen vermöge.


Man hat nur auf soviel Freude und Glück Anspruch, wie man selbst gewährt.


Man fürchtet, was man nicht versteht.


Die Religion ist die beste, welche die Vielen eint, den Einzelnen kräftigt, den Stolzen beugt, die uns das Leben und den Tod mit Ergebung erwarten macht.


Quelle: "Confessionen" - 1851


Auf Erkenntnis beruht die Freiheit.


Geduld! Ernstere Schwester der Hoffnung, wohltätiger Balsam der heilenden Natur des Geistes, wundervolle, tief innere Kraft des Wollens - nicht zu wollen, wirkend durch Leiden! Du allein bist stark im Schwachen, du allein schon die schönste und völlige Offenbarung der Seele als heilende Kraft im Leide.


Für den rechten Menschen ist Trost nicht heilsam, weil er schwächt. Pflicht ist sein wahrer Trost.


Wer andern eine Grube gräbt
Dies Wort mag trefflich sein!
Doch: Wer sie aus der Grube hebt,
auch der fällt meist hinein.


Man hat noch nicht bestimmt, bei welchem Grade von Seelendisharmonie der Wahnsinn anfange.


Wer unter Toren schweigt, lässt Vernunft, wer unter Vernünftigen schweigt, Torheit vermuten.