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Ludwig Feuerbach

* 28.07.1804 - † 19.09.1872


Zitate von Ludwig Feuerbach

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Gott war mein erster Gedanke, die Vernunft mein zweiter, der Mensch mein dritter und letzter Gedanke.


Die Philosophie muss sich wieder mit der Naturwissenschaft, die Naturwissenschaft mit der Philosophie verbinden.


Quelle: "Vorläufige Thesen zur Reformation der Philosophie" - 1842

Man kann nicht wenig genug schreiben, wie man nicht wenig genug reden kann, denn das meiste, was man schreibt und spricht, ist doch nur dummes und überflüssiges Zeug.


Wahre Religion ist gebaut auf das Wahre, das Gute in der Menschennatur nicht auf der Sünde Morast.


Liebe ist Materialismus, immaterielle Liebe ist ein Unding.


Das Böse ist durch das Gute verursacht. Weil das Gute
unterscheidet, ist es Quell und Ursprung von Streit.


Nichtig ist aber eine Philosophie, die keine Werke hervorbringt.


Quelle: "Geschichte der neuern Philosophie von Bacon von Verulam bis Benedikt Spinoza" - 1933

Das Wesen des Mannes ist die Männlichkeit, das des Weibes die Weiblichkeit. Sei der Mann auch noch so geistig und hyperphysisch er bleibt doch immer Mann, ebenso das Weib. Die Persönlichkeit ist daher nichts ohne Geschlechtsunterschied.


Das Gesetz spricht nur zum Verstande und setzt sich direkt den Trieben entgegen, das Beispiel dagegen schmiegt sich an einen mächtigen, sinnlichen Trieb an den unwillkürlichen Nachahmungstrieb an.


Was der Mensch nicht aus sich selbst erkennt, das erkennt er gar nicht.


Quelle: "Das Wesen des Christentums" - 1848