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Wenn ich so recht niedergeschlagen, rat- und hilflos und unglücklich bin, so lege ich mich ruhig zu Bette, schließe die Augen, entferne alles und träume in selige Ruhe hinein.
Das Wort ist das Licht der Welt. Das Wort leitet in alle Wahrheit, erschließt alle Geheimnisse, veranschaulicht das Unsichtbare, vergegenwärtigt das Vergangne und Entfernte, verendlicht das Unendliche, verewigt das Zeitliche.
Die Liebe macht den Menschen zu Gott und Gott zum Menschen.
Quelle: "Das Wesen des Christentums" - 1848
Eine Lehre ist solange nur eine Hypothese, solange nicht ihre natürliche Basis gefunden ist.
Quelle: "Vorläufige Thesen zur Reformation der Philosophie" - 1842
Wir können nichts anderes betätigen, ohne uns selbst zu betätigen.
Der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch der Mittelpunkt der Religion, der Mensch das Ende der Religion.
Quelle: "Das Wesen des Christentums" - 1848
Sein heißt, sich behaupten, sich bejahen, sich lieben, wer des Lebens überdrüssig, nimmt sich das Leben.
Die Liebe bewährt sich durch Leiden.
Die totale Summe der Materie bleibt immer gleich,
ohne vermehrt oder vermindert zu werden.
Quelle: "Geschichte der neuern Philosophie von Bacon von Verulam bis Benedikt Spinoza" - 1933
Die Kunst ist nur Kunst, wo sie sich Selbstzweck, wo sie absolut frei, sich selbst überlassen ist, wo sie keine höheren Gesetze kennt als ihre eigenen, die Gesetze der Wahrheit und Schönheit.
Quelle: "Pierre Bayle"