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Kuno Ernst Berthold Fischer

* 23.07.1824 - † 05.07.1907


Zitate von Kuno Ernst Berthold Fischer

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Nicht die rohen Zeiten, welche die Keime menschlicher Bildung noch unentwickelt in sich tragen, sind die häßlichen, sondern die entnervten, in denen die Reste einer früheren Bildung verwesen.


Quelle: "Akademische Reden" 1862 - Kuno Ernst Berthold Fischer

Das Leben ist ein ständiges Fortzeugen, auf Aufgabe folgt Aufgabe, nirgends ist ein punctum finale.


Reformatorische Geister ziehen nicht unter Pauken und Trompeten in die Weit ein; sie sollen etwas von dem Kreuz tragen, ihre Geburt muss etwas von der Krippe haben; Armut und niedrige Herkunft steht ihnen gut.


Quelle: "Akademische Reden" 1862 - Kuno Ernst Berthold Fischer

Das menschliche Leben zerfällt in zwei Hälften, in der ersten wünscht man sich die zweite herbei, und in der zweiten wünscht man sich die erste zurück. Die Erfahrung besteht darin, daß man erfährt, was man nicht zu erfahren wünscht.


Der Charakter ist der größte Multiplikator menschlicher Fähigkeiten.


Quelle: "Akademische Reden" 1862 - Kuno Ernst Berthold Fischer