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Gustav Freytag

* 13.07.1816 - † 30.04.1895


Zitate von Gustav Freytag

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Auch das Herz einer Mutter fühlt Eifersucht, und sie fragt zuerst, ob das Weib, das der geliebte Sohn sich erkor, würdig ist, seine Vertraute zu werden, statt der Mutter.


Quelle: "Das Nest der Zaunkönige" - 1873


Achten Sie vor allem auf Ihren Stil, ein guter Stil ist die Hauptsache. Schreiben Sie gewichtig, schreiben Sie tief; man verlangt das heutzutage von einer Zeitung, daß sie tief ist.


Quelle: "Die Journalisten" - 1854


Vorschnelles Wort verdirbt auch gerechte Sache.


Quelle: "Markus König" - 1876


Im Besitze des Reichtums lernen edle Seelen den Reichtum verachten.


Was dem Menschen unversöhnlich scheint, weiß Einer, der die Herzen lenkt, in Liebe zu vergleichen über alles Hoffen.


Quelle: "Markus König" - 1876


Die Götter teilen dem Mann sein Schicksal nach seinen Gedanken, und aus seinen Taten fallen die Lose, die schweren und die leichten; wie er gewesen, so wird sein Geschick.


Die Grundlage jeder segensreichen politischen Tätigkeit ist Kompromiß, und zwar Kompromiß des Wahlmanns mit dem Wahlmann, des Schriftstellers mit seinen Lesern, der Partei mit der Gegenpartei, der Regierung mit den Parteien, der Staaten untereinander.