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Gustav Flaubert

* 12.12.1821 - † 08.05.1880


Zitate von Gustav Flaubert

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Diplom: Amtlicher Ausweis für Studienabschluss. Beweist gar nichts.


Diplôme. – Signe de science. Ne prouve rien.

Quelle: "Wörterbuch der Gemeinplätze" - 1881

Wehklagen, Tränen, Hoffnungslosigkeit, all das zerrinnt wie eine Handvoll Sand. Wartet, haltet ein wenig inne, gar bald wird alles verflogen sein.


Ich glaube, dass die Menschheit nur ein Ziel hat: das Leid.


Quelle: "Erinnerungen, Aufzeichnungen und geheime Gedanken"

Das Verbrechen ist die einzige Zuflucht der talentlosen, ungeduldigen und gierigen Unbedeutendheit.


Quelle: "Der Idiot" - 1868

Die Kunst ist nicht dazu da, Ausnahmen zu schildern ...


Quelle: An George Sand - 1866

Aber ich glaube, daß die Armen die Reichen hassen und daß die Reichen vor den Armen Angst haben.


Quelle: An George Sand - 1871

Dieses Geheimnis des Weibes, eines Weibes, das außerhalb der Ehe steht und gerade deshalb um so mehr Weib ist, lockte und reizte mich durch den doppelten Zauber von Liebe und Pracht.


Quelle: "November" - 1842

Der Adler ist ein stolzer Vogel, der auf den höchsten Felsen horstet, unter sich sieht er die Wolken durch die Täler wogen, mit ihnen ziehen die Schwalben.


Quelle: "November" - 1842

Es ist etwas Abscheuliches um ein hässliches Wesen; von weitem schon erregt es Schauder, von nahem geradezu Ekel ...


Quelle: "November" - 1842

Die Form der Kunst ergibt sich aus dem Inhalt, wie die Wärme aus dem Feuer.


Immer, wenn ich mitten im Alltag innehalte und gewahr werde, wie viel mir geschenkt ist, werden die zahllosen Selbstverständlichkeiten zu einer Quelle des Glücks.


Der Gedanke, nicht mehr zu sein, ist so süß! Welch tiefe Ruhe ist über alle Friedhöfe gebreitet!


Quelle: "November" - 1842