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Gustav Flaubert

* 12.12.1821 - † 08.05.1880


Zitate von Gustav Flaubert

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Vergebliches Trachten, über alte Leidenschaften neue säen zu wollen! Sie brechen immer wieder hervor, keine Macht der Welt vermöchte sie mit den Wurzeln auszureißen.


Brauchte die Liebe nicht, wie die irdischen Pflanzen,
vorbereitete Böden, eine besondere Temperatur?


Quelle: "Madame Bovary" - 1857

In der Provinz ersetzt das Fenster Theater und Spaziergänge.


Lest nicht, wie die Kinder, zum Vergnügen, noch wie die Streber, um zu lernen, nein, lest, um zu leben.


Pedantismus: Zu verachten, es sei denn,
er bezieht sich auf Kleinigkeiten.


Quelle: "Wörterbuch der Gemeinplätze" - 1881

Die sogenannte Freude an der guten Tat ist Selbsttäuschung - sie unterscheidet sich nicht von dem Vergnügen eines Menschen, der verdaut.


Politische Ökonomie: Wissenschaft ohne Darm.


Quelle: "Wörterbuch der Gemeinplätze" - 1881

Infinitesimal: Man weiß nicht, was das ist, es bezieht sich aber auf die Homöopathie.


Quelle: "Lob der Erziehung. Aphorismen für Pädagogen" Hrsg. Winfried Hönes, Wiesbaden - 1988

Der Erfolg ist eine Folgeerscheinung, niemals darf er zum Ziel werden.


Brustbeerensaft: Woraus der wohl gemacht wird?


Quelle: "Wörterbuch der Gemeinplätze" - 1881

Das Ideal, nach dem fast alle Männer ständig suchen, ist vielleicht nichts als die Erinnerung an eine Liebe ...


Quelle: "November" - 1842

Jede Lust muß mit einem Schmerz bezahlt werden, was sage ich? mit einem, mit tausend! Ich liege also doch nicht falsch, wenn ich nicht zu sehr danach suche! Glückseligkeit ist ein Vergnügen, das uns ruiniert.