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Gustav Flaubert

* 12.12.1821 - † 08.05.1880


Zitate von Gustav Flaubert

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Dummköpfe: denken anders als man selbst.


Imbéciles. – Ceux qui ne pensent pas comme vous.

Quelle: "Wörterbuch der Gemeinplätze" - 1881


Man kann leben, ohne ein einziges Mal gefragt zu haben, was Leben ist und was Tod.


Wir wollen keine Almosen, ... sondern die Gleichheit, die gerechte Verteilung der Produkte.


Quelle: "Lehrjahre des Gefühls" - 1869


Das Genie schenkt Gott - aber das Talent ist unsere Sache.


Quelle: An Louise Colet


Wenn ich die Jahre zählt, so sind noch nicht gar viele verstrichen seit meiner Geburt; doch ich trage an Erinnerungen ohne Zahl, unter deren Wucht ich ächze wie Greise unter der Last ihrer Lebenstage; bisweilen ist mir, als habe ich Jahrhunderte überdauert.


Quelle: "November" - 1842


Vielleicht wird eines schönen Tages die ganze moderne Wissenschaft zusammenbrechen und man wird sich über uns lustig machen. Ich wünsche es.


Ach, das Gefühl auf Kamelrücken gewiegt zu werden! Vor sich einen ganz roten Himmel, ganz braunen Sand, einen flammend hingestreckten Horizont, gewelltes Gelände.


Quelle: "November" - 1842


Indem wir die Geschichte ignorieren, verleumden wir gleichzeitig unsere eigene Zeit. Aber die Menschen haben es nie anders vermocht.


Infinitesimal: Man weiß nicht, was das ist, es bezieht sich aber auf die Homöopathie.


Quelle: "Lob der Erziehung. Aphorismen für Pädagogen" Hrsg. Winfried Hönes, Wiesbaden - 1988


Wenn die Bäume kahl sind, wenn am Himmel die tiefroten Farben des Sonnenuntergangs schwimmen und das vergilbte Gras übergolden, dann gewahrst du mit Entzücken, wie alles verlischt, was jüngst noch in dir brannte.


Was tun? Wen lieben? Von wem geliebt werden?


Sezieren: Beleidigung der Majestät des Todes.


Quelle: "Wörterbuch der Gemeinplätze" - 1881