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Sigmund Freud

* 06.05.1856 - † 23.09.1939


Zitate von Sigmund Freud

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Die Frauen des Hauses halten besser aus, sie sind ja das beständigere Element, der Mann ist, biologisch mir Recht, hinfälliger.


Der Traum ist eine Psychose, mit allen Ungereimtheiten, Wahnbildungen und Sinnestäuschungen einer solchen.


[...] ich habe an den Menschen durchschnittlich wenig "Gutes" gefunden. Die meisten sind nach meiner Erfahrung Gesindel, ob sie sich laut zu dieser, jener oder keiner ethischen Lehre bekennen.


Wirklich, warum hat nie einer der Großen die Psychoanalyse erfunden? Warum mußte sie auf einen völlig gottlosen Juden warten?


In dem Augenblick, in dem ein Mensch den Sinn und den Wert des Lebens bezweifelt, ist er krank.


Hinter jeder starken Frau versteckt sich ein tyrannischer Vater.


Ich verstehe nicht mehr, dass wir die Ubiquität [= Allgegenwart] der nicht erotischen Aggression und Destruktion übersehen und versäumen konnten, ihr die gebührende Stellung in der Deutung des Lebens einzuräumen.


Eines Tages, zurückblickend auf die Jahre, wo du gekämpft hast, werden sie dir wie die schönsten vorkommen.


Das Maß von unbefriedigter Libido, dass die Menschen im Durchschnitt auf sich nehmen können, ist begrenzt.

...die Sublimierung kann immer nur einen gewissen Bruchteil der Libido erledigen, abgesehen davon, dass die Fähigkeit zu sublimieren vielen Menschen nur in geringem Ausmaße zugeteilt ist.


Man darf ganz allgemein erstaunt sein, dass der Wahrheitsdrang der Menschen soviel stärker ist, als man für gewöhnlich einschätzt.


Quelle: "Zur Psychopathologie des Alltagslebens" - 1904