Apho Logo


Sigmund Freud

* 06.05.1856 - † 23.09.1939


Zitate von Sigmund Freud

Insgesamt finden sich 195 Texte im Archiv.
Es werden maximal 10 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Ein im Leben wichtiger Charakter ist die Beweglichkeit der Libido, die Leichtigkeit, mit der sie von einem Objekt auf andere Objekte übergeht.


Quelle: "Das Unbehagen in der Kultur" - 1930


Der Künstler [...] wird von überstarken Triebbedürfnissen gedrängt [...] es fehlen ihm aber die Mittel, um diese Befriedigungen zu erreichen. Darum wendet er sich wie ein anderer Unbefriedigter von der Wirklichkeit ab und überträgt all sein Interesse, auch seine Libido, auf die Wunschbildungen seines Phantasielebens [...]


Glück ist die Erfüllung von Kinderwünschen.


Die Frage nach dem Zweck des menschlichen Lebens ist unzählige Male gestellt worden; sie hat noch nie eine befriedigende Antwort gefunden, lässt eine solche vielleicht überhaupt nicht zu.


Wenn jemand zu uns kommt und uns erzählt, auf dem Mond wachsen Erdbeeren, beginnen wir sofort, ihn davon zu überzeugen, dass dies doch nicht möglich sei, anstatt uns zu fragen, warum ihm solch absonderliches einfiele, unsere Aufmerksamkeit zu erlangen.


Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen.


Kultur ist durch Verzicht auf Triebbefriedigung gewonnen worden und fordert von jedem neu Ankommenden, daß er denselben Triebverzicht leiste.


Eros (philos.: Drang nach Erkenntnis) und Ananke (Zwangsläufigkeit) sind auch die Eltern der menschlichen Kultur geworden.


Das Ich ist nicht der unumschränkte Herrscher in seinem eigenen Heim.


Die Schrift ist ursprünglich die Sprache des Abwesenden.


Quelle: "Das Unbehagen in der Kultur" - 1930