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François de Salignac de la Mothe Fénelon

* 06.08.1651 - † 07.01.1715


Zitate von François de Salignac de la Mothe Fénelon

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Der gute Wille ist das Kostbarste im Menschen.


Wer die Tugend nur aus Furcht vor Strafen allein übt, ohne das Wahre zu lieben, übt sie nur, um Leiden zu entgehen, wenn er es unterließe, die Tugend zu üben, so würde er diese auch nicht üben.


Man würde Gefahr laufen, die Kinder zu entmutigen, wenn man sie nicht lobte, sobald sie gut handeln. Obwohl zu öftere Lobsprüche deswegen zu fürchten sind, weil sie eitel machen, muß man sich ihrer doch bedienen, um die Kinder zu ermuntern, ohne sie dadurch zu berauschen.


Quelle: "Töchtererziehung" - 1900

Eine verständige, fleißige, tief religiöse Frau ist die Seele eines ganzen, großen Hauses, sie ordnet es in Bezug auf zeitliche und ewige Güter.


Sinnlich wahrnehmbare Sinnlichkeit gibt es auf keinem Wege, am allerwenigsten auf dem Wege des reinen Glaubens.


Schone sorglich deine Gesundheit. Traurige und mit Zwang verbundene Beschäftigungen drücken den Menschen unmerklich zu Boden. Überdruß und mühsame Unterwürfigkeit untergraben heimlich die Gesundheit. Man muß sich abspannen und erheitern.


In allen Lebenslagen hat das Beispiel einen erstaunlichen Einfluß auf uns: in der Kindheit vermag es alles. Die Kinder gefallen sich sehr in der Nachahmung.


Dans tout les âges l'exemple a un pouvoir étonnant sur nous, dans l'enfance il peut tout; les enfants se plaisent fort à imiter.

Quelle: "Über die Erziehung der Mädchen" - 1689