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Johannes Daniel Falk

* 28.10.1768 - † 14.02.1826


Zitate von Johannes Daniel Falk

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Zugleich stellte er den Grundsatz auf, dass die Natur gelegentlich und gleichsam wider Willen manches von ihren Geheimnissen ausplaudere.


Quelle: "Letzte Lebensjahre"

Von der Popularphilosophie bin ich ebensowenig ein Liebhaber. Es gibt ein Mysterium so gut in der Philosophie wie in der Religion. Damit soll man das Volk billig verschonen, am wenigsten aber dasselbe in Untersuchung solcher Stoffe gleichsam mit Gewalt hereinziehen.


Quelle: "Letzte Lebensjahre"

Ich verwünsche den Tasso bloß deshalb, weil man sagt, dass er auf die Nachwelt kommen wird, ich verwünsche die Iphigenie, mit einem Worte, ich verwünsche alles, was diesem Publikum irgend an mir gefällt. Ich weiß, dass es dem Tag und dass der Tag ihm angehört, aber ich will nun einmal nicht für den Tag leben.


Quelle: "Letzte Lebensjahre"

Wissen will ich, was jeden einzelnen Teil im Universum so hoch begeistigt, dass er den anderen aufsucht, ihm entweder dient oder ihn beherrscht, je nachdem das allen ein und aufgebotene Vernunftgesetz in einem höhern oder geringem Grade den zu dieser, jenen zu jener Rolle befähigt.


Quelle: "Letzte Lebensjahre"

Erst müssen wir im Einklange mit uns selbst sein, ehe wir Disharmonien, die von außen auf um zudringen, wo nicht zu heben, doch wenigstens einigermaßen auszugleichen imstande sind.


Quelle: "Letzte Lebensjahre"