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Charles de Foucauld

* 15.09.1858 - † 01.12.1916


Zitate von Charles de Foucauld

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Die Einsamkeit nimmt zu. Mehr und mehr fühlt man sich allein auf der Welt. Die einen sind in die ewige Heimat gegangen, das Leben der anderen spielt sich mehr und mehr abseits des unseren ab; man kommt sich vor wie die Olive, die nach der Ernte allein am Ende eines Zweiges hängen blieb und vergessen wurde. In unserem Alter kommt einem dieser Vergleich aus der Bibel oft in den Sinn.


Mein Vater, ich überlasse mich dir. Mach mit mir, was du willst. Was du auch mit mir tun magst, ich danke dir. Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an. Wenn nur dein Wille sich an mir erfüllt, so ersehne ich weiter nichts, mein Gott. In deine Hände lege ich meine Seele; ich gebe sie dir, mein Gott, mit der ganzen Liebe meines Herzens, weil ich dich liebe.


Schweigen ist das Gegenteil von Vergessen und Kälte. Im Schweigen liebt man am glühendsten; Lärm und Worte verlöschen oft das innere Feuer.


Im Schweigen liebt man am glühendsten.


Für den Dahingeschiedenen bedeutet der Tod Frieden, die Gewissheit ewiger Glückseligkeit, unwandelbare Geborgenheit.