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Christian Fürchtegott Gellert

* 04.07.1715 - † 13.12.1769


Zitate von Christian Fürchtegott Gellert

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Im Glück Demut, im Unglück Mut...


Was viele glauben, glaubet nicht!


Müßiggehn, wenn man’s nicht recht versteht, ist schwerer, als man denken sollte.


Es ist mit unseren Urteilen wie mit unseren Uhren. Keine geht mit der anderen vollkommen gleich, und jeder glaubt doch der seinigen.


Selbst die unschuldigsten Freuden der Sinne gleichen den Blumen:
sie sterben, sobald sie gebrochen sind.


Die Moral soll uns lehren, was unser wahres Glück oder unser höchstes Gut sei, was dem Geist und dem Körper am zuträglichsten und auf welchem Wege wir am sichersten zu Ziele gelangen können.


Quelle: "Goldene Garben. Ein Brevier für Frauen und Jungfrauen."
Hg. M. von Braunschweig, Stroefer's Kunstverlag, Nürnberg 1907


Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre,
ihr Schall pflanzt seinen Namen fort.
Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere;
Vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort!

Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne?
Wer führt die Sonn’ aus ihrem Zelt?
Sie kömmt und leuchtet und lacht uns von ferne,
Und läuft den Weg gleich als ein Held.

Vernimm’s und siehe die Wunder der Werke,
Die die Natur dir aufgestellt!
Verkündigt Weisheit und Ordnung und Stärke
Dir nicht den Herrn, den Herrn der Welt?