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Franz Grillparzer

* 15.01.1791 - † 21.01.1872


Zitate von Franz Grillparzer

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Für das Geliebte leiden ist so süß.


Quelle: "Sappho. Trauerspiel in fünf Aufzügen" - 1819


Man weiß wohl: Flügel hat die Zeit,
Die Zeiten aber nicht.


Man hat als einen Vorwurf gegen den Grundsatz der Gleichheit angeführt: die Natur selbst, indem sie die Menschen mit verschiedenen Gaben ausstattet, sei die erste Quelle der Ungleichheit. Gewiß! aber eben weil es die Natur schon von selbst tut, laßt die Natur nur fortmachen und spart eure Gesetze!


Gewinnsucht und Eitelkeit sind die Werbeoffiziere der Schlechtigkeit.


Leben und Streben verbündet.


Die Ehrfurcht vor fremdem Leid verlangt von uns, auf alles zu verzichten, was uns selbst Fülle und Behaglichkeit brächte.


Was ist der Erde Glück? -
Ein Schatten!
Was ist der Erde Ruhm? -
Ein Traum!


Quelle: "Das goldene Vließ. Dramatisches Gedicht in drei Abteilungen" - 1819


Die Poesie ist die Aufhebung der Beschränkungen des Lebens.


Schönheit ist die vollkommene Übereinstimmung des Sinnlichen mit dem Geistigen.


Quelle: "Das goldene Vließ. Dramatisches Gedicht in drei Abteilungen" - 1819


Der Kunstrichter

Er steht am Gestade der Poesie,
Und schaut, wie sie schäumt durch die Riffe,
Er schaut, bis ihm schwindelnd zu Kopfe steigt:
Sie stehe, er selbst aber schiffe.


Quelle: "Grillparzers Meisterwerke" - 1905


Ein Menschenleben ach, es ist so wenig, ein Menschenschicksal aber ist so viel!


Einfälle sind Gedanken;
Der Gedanke kennt die Schranken,
Der Einfall setzt sich drüber weg
Und kommt in der Ausführung nicht vom Fleck.


Quelle: "Grillparzers Meisterwerke" - 1905