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Franz Grillparzer

* 15.01.1791 - † 21.01.1872


Zitate von Franz Grillparzer

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In ein Stammbuch

Werde, was du noch nicht bist,
bleibe, was du jetzt schon bist.
In diesem Bleiben und Werden
liegt alles Schöne hier auf Erden.


Quelle: "Grillparzers Meisterwerke" - 1905

Der Mann bracht’ es auf siebzig gar;
Das heißt: von seinem siebenten Jahr
Hat all sein Wirken von Kind bis jetzt
Nur eine Null ihm zugesetzt.


Wer nicht wie Menschen sein will, schwach und klein, / Der halte sich von Menschennähe rein.


Geistreich gelangweilt ist auch unterhalten.


Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten.


Die Größe ist gefährlich Und der Ruhm ein leeres Spiel, Was er gibt, sind nicht’ge Schatten, Was er nimmt, es ist so viel!


Wohin seid ihr goldne Tage?
Wohin bist du, Feenland?
Wo ich ohne Wunsch und Klage,
Mit mir selber unbekannt,
Lebte an der Unschuld Hand.


Quelle: "Die Ahnfrau" - 1817

Sieh, man hat mir wohl erzählet,
Daß es leichte Menschen gebe,
Deren Liebe nicht bloß brennt,
Auch verbrennt, und dann erlischt:
Menschen, die die Liebe lieben,
Aber nicht den Gegenstand.


Quelle: "Die Ahnfrau" - 1817

Wenn der Magen voll ist, singen die Vögel, und die Menschen lachen.


So viele Hüllen deuten auf Verhülltes.


Ist doch der Glaube Nur das Gefühl der Eintracht mit dir selbst.


Quelle: "Ein Bruderzwist in Habsburg" - 1873

Ein Menschenschicksal, ach! es ist so wenig!
Ein Menschenschicksal, ach! es ist so viel!