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Franz Grillparzer

* 15.01.1791 - † 21.01.1872


Zitate von Franz Grillparzer

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Alles Beweisen besteht eigentlich darin, daß man den Zusammenhang des zu beweisenden Satzes mit einem anderen deutlich macht, der selbst keines Beweises bedarf.


Das Recht auf Antwort nur gibt Recht zur Frage.


Wer klar das Heute erfaßt, erkennt die Gestern alle und die Morgen.


Beschriebene Musik ist halt wie ein erzähltes Mittagessen.


Einfälle sind Gedanken;
Der Gedanke kennt die Schranken,
Der Einfall setzt sich drüber weg
Und kommt in der Ausführung nicht vom Fleck.


Quelle: "Grillparzers Meisterwerke" - 1905

An Hegel gerichtet

"Ich will!" ist ein gewichtig Wort,
Spricht mit sich selbst der Mann;
Doch steht gegenüber er der Welt,
So gilt doch nur: "Ich kann."


Quelle: "Grillparzers Meisterwerke" - 1905

Die Kunst verhält sich zur Natur, wie der Wein zur Traube.


Die Regierung soll durch die Presse ebensogut belehrt werden, als die Privaten, also kann die Regierung auf die Presse keinen Einfluß ausüben.


Sieh, was das Leben dir entzog, Ob dir’s ersetzen kann die Kunst.


Quelle: Gedichte, aus "Der Bann"

Die Deutschen wollen die Österreicher verstehen, können es aber nicht. Die Österreicher könnten die Deutschen verstehen, wollen aber nicht.


Halt dich entfernt, teil dich nicht jedem mit,
Und flieh die Schwätzer, Lungrer, Schmecker,
Sieh nur, es ist ein kleiner Schritt
Vom Teller- bis zum Speichel-Lecker.


Wahre Freiheit

Macht euch erst von der Freiheit frei,
Wollt wirklich frei ihr werden;
Kein Sklave sein von der Menge Geschrei,
Heißt frei sein erst auf Erden.