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Alfred Grünewald

* 17.03.1884 - † 09.09.1942


Zitate von Alfred Grünewald

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Das eben ist das Demoralisierende, dass die Menschen häufig völlig wertlos und zugleich höchst brauchbar sein können.


Quelle: "Die Stunde"
Nr. 4231, 16.4.1937, S. 7


Die Geschmacklosen berufen sich gern darauf, dass der Geschmack verschieden ist.


Quelle: "Berner Bund"
19.7.1939, S. 3


Unser Blick ist am tiefsten, wenn uns das Gewohnte Geheimnis wird.


Quelle: "Die Schaubühne"
(Berlin), Nr. 46, 15.11.1917, S. 471


Sie erlauben es ihm, weil er sich’s erlauben kann.


Quelle: "Der Götz von Berlichingen"
Nr. 9, 29.2.1924, S. 4


Über so manche, die heute das letzte Wort haben, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.


Quelle: "Die Stunde"
Nr. 4220, 3.4.1937, S. 7 Die


Wenn nicht alles trügt, dürfte er es bis zum Jubilar bringen.


Quelle: "Deutsche Zeitung Bohemia"
Nr. 193, 19.8.1933, S. 4


Er vermerkte es aufs Genaueste, dass ich keine Notiz von ihm nahm.


Quelle: "Die Stunde"
Nr. 4076,10.10.1936, S. 7


Bilanz: Um Erfahrungen reicher - um Hoffnungen ärmer.


Quelle: "Tagesbote"
(Brünn), Nr. 599, 31.12.1935,8.4


Welch fatale Unpünktlichkeit! immer empfiehlt er sich zu spät.


Quelle: "Berner Bund"
12.5.1939, S. 2


Zur Physiognomik: Eine der dümmsten Mienen ist die Siegermiene.


Quelle: "Die Stunde"
Nr. 4202, 12.3.1937, S. 7


Zwischen mir und einem Menschen, der weiß, dass er mir nichts zu sagen hat, kann es immer noch zu einer leidlichen Konversation kommen. Schlimm wird die Sache erst, wenn er es nicht weiß.


Quelle: "Tagesbote"
(Brünn), Nr. 151, 30.3.1924, S. 2


Gestörtes Zwiegespräch: Nach unserem jähen Verstummen war die Stille verwirrend. Man verstand sein eigenes Schweigen nicht.


Quelle: "Der Wiener Tag"
Nr. 4366, 11.8.1935, S. 19