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Alfred Grünewald

* 17.03.1884 - † 09.09.1942


Zitate von Alfred Grünewald

Insgesamt finden sich 276 Texte im Archiv.
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Wenn der Pechvogel die Gelegenheit beim Schopf packt, bleibt ihm die Perücke in der Hand.


Quelle: "Die Tat"
(Zürich), Nr. 216, 13.9.1940, S. 5

Es ist nicht gut, zu einem Menschen in so paradoxer Beziehung zu stehen, dass man immer wieder von vorne anfängt, mit ihm fertig zu sein.


Quelle: "Der Götz von Berlichingen"
Nr. 7, 15.2.1924, S. 3

Zur Liebe reif sein, heißt, Phantasie haben.


Quelle: "Deutsche Zeitung Bohemia"
Nr. 273, 22.11.1929, S. 3

Seine ungerechte Milde empört mich. Immer wieder verzeiht er mir, was ich nicht begangen habe.


Quelle: "Der Tag"
Nr. 29, 24.12.1922, 8.10

Bei strengstem Kostümzwang herrschte zügelloseste Maskenfreiheit.


Quelle: "Berner Bund"
26.2.1939, S. 4

Seine Schlauheit ist Erfahrung. Er schrieb sich so viel hinter die Ohren, dass er es dort faustdick hat.


Quelle: "Die Stunde"
. Nr. 3962, 26.5.1936, S. 7

Die Erfahrung brüstet sich gerne. Mit wenig Recht. Gewitzt sein heißt nicht: weise sein.


Quelle: "Prager Tageblatt"
Nr. 89, 17.4.1921, S. 18

Es gibt Freundschaften, die durch Jahrzehnte vorhalten, einzig aus dem Grunde, weil sich durch Jahrzehnte kein Anlass ergab, sie zu erproben.


Quelle: "Deutsche Zeitung Bohemia"
Nr. 231, 4.10.1931, S. 8

Fatal: Weil sozusagen nichts geschehen ist, lässt sich die Sache so verteufelt schwer ungeschehen machen.


Quelle: "Die Muskete"
Nr. 15, 132 1.12.1922, S. 120

Ich hörte einen mit schwerer Zunge sprechen. Man hatte ihm Worte in den Mund gelegt.


Quelle: "Prager Tageblatt"
Nr. 137, 12.6.1936, S. 3

Wenn die großen Geister stürmen, gibt es für die kleinen Fallobst von den Bäumen der Erkenntnis.


Quelle: "Tagesbote"
(Brünn), Nr. 254,1.6.1924, S. 2 (Beilage)

Zur Physiognomik: Eine der dümmsten Mienen ist die Siegermiene.


Quelle: "Die Stunde"
Nr. 4202, 12.3.1937, S. 7