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Alfred Grünewald

* 17.03.1884 - † 09.09.1942


Zitate von Alfred Grünewald

Insgesamt finden sich 276 Texte im Archiv.
Es werden maximal 12 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Bilanz: Um Erfahrungen reicher - um Hoffnungen ärmer.


Quelle: "Tagesbote"
(Brünn), Nr. 599, 31.12.1935,8.4


Konjunktur: Sie gehen mit der Zeit. Geduld! Sie werden mit der Zeit gehen.


Quelle: "Die Stunde"
Nr. 3815, 28.11.1935, S. 8


Es gibt nichts Indezenteres als Hässlichkeit.


Quelle: "Deutsche Zeitung Bohemia"
Nr. 61, 12.3.1933, S. 5


Welch ein Schwächling! Er hat nicht die Kraft, einen einzigen Vorsatz über den Haufen zu werfen.


Quelle: "Der Wiener Tag"
Nr. 3868, 25.2.1934, S. 16


Gestörtes Zwiegespräch: Nach unserem jähen Verstummen war die Stille verwirrend. Man verstand sein eigenes Schweigen nicht.


Quelle: "Der Wiener Tag"
Nr. 4366, 11.8.1935, S. 19


Der gute X ist überzeugt, ein Menschenkenner zu sein. Welch erstaunlichen Grad kann doch der Mangel an Selbsterkenntnis erreichen!


Quelle: "Der Wiener Tag"
Nr. 3498, 12.2.1933, S. 20


Sich immer wieder zu plagiieren, ist noch kein Zeichen von Persönlichkeit.


Quelle: "Deutsche Zeitung Bohemia"
Nr. 127, 29.5.1932, S. 4


Welch fatale Unpünktlichkeit! immer empfiehlt er sich zu spät.


Quelle: "Berner Bund"
12.5.1939, S. 2


Kurioser Fall: Er bildet sich ein, Phantasie zu haben.


Quelle: "Der Wiener Tag"
Nr. 3854, 11.2.1934, S. 17


Die Erfahrung brüstet sich gerne. Mit wenig Recht. Gewitzt sein heißt nicht: weise sein.


Quelle: "Prager Tageblatt"
Nr. 89, 17.4.1921, S. 18


Er hatte sich sein Herz in den Kopf gesetzt und wollte mit diesem durch die Wand rennen. Was wunder, dass Kopf und Herz zu Schaden kamen.


Quelle: "Tagesbote"
(Brünn), Nr. 151, 30.3.1924, S. 2


Er war feinhörig genug, so manches zu überhören.


Quelle: "Deutsche Zeitung Bohemia"
Nr. 177, 28.7.1932, 8.3