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Alfred Grünewald

* 17.03.1884 - † 09.09.1942


Zitate von Alfred Grünewald

Insgesamt finden sich 276 Texte im Archiv.
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Zum Kapitel Ethik: Mitunter merkt man, wie viel Schlimmes in einem steckt, und freut sich seines Verdienstes, dass man es drinnen ließ.


Quelle: "Der Tag"
Nr. 2478, 25.12.1929, Beilage S. 14


Seine Schlauheit ist Erfahrung. Er schrieb sich so viel hinter die Ohren, dass er es dort faustdick hat.


Quelle: "Die Stunde"
. Nr. 3962, 26.5.1936, S. 7


Welch ein Gigant! Ich kenne seine Schwächen, und er ist stärker als sie.


Quelle: "Die Stunde"
Nr. 4256, 19.5.1937, S. 7


Es gibt so viele Unverstandene. Ich kenne gleich ein Dutzend, die weit dümmer sind, als die Leute glauben.


Quelle: "Der Wiener Tag"
. Nr. 3753, 29.10.1933, S. 22


In einem Briefe, der mir den Todesstoß versetzte, bemerkte ich einen Sprachschnitzer. Ich berichtigte im Geist. Dann starb ich weiter.


Quelle: "Die Weltbühne"
(Berlin), Nr. 49, 8.12.1921, S. 586


Ein junger Mann zeigte mir eine selbstverfasste Novelle. Schwer zu entscheiden, ob er noch ein Dilettant oder schon kein Dichter ist.


Quelle: "Berner Bund"
1.3.1939, S. 2


Wer wollte ohne ein paar Narreteien leben! Aber da gibt es Kerle, die mit ihren üblen Marotten die ganze Narrheit in Misskredit bringen.


Quelle: "Der Wiener Tag"
Nr. 3981, 5.7.1934, S. 6


Verdirb keinem die Freude, die er dir bereiten wollte.


Quelle: "Die Stunde"
Nr. 4126, 8.12.1936, S. 8


Zwischen mir und einem Menschen, der weiß, dass er mir nichts zu sagen hat, kann es immer noch zu einer leidlichen Konversation kommen. Schlimm wird die Sache erst, wenn er es nicht weiß.


Quelle: "Tagesbote"
(Brünn), Nr. 151, 30.3.1924, S. 2


Der Dichter klagte dem Freunde seine Schmerzen. "Mach dir was draus", tröstete ihn dieser.


Quelle: "Die Schaubühne"
(Berlin), Nr. 46, 15.11.1917, S. 471


Zur Physiognomik: Eine der dümmsten Mienen ist die Siegermiene.


Quelle: "Die Stunde"
Nr. 4202, 12.3.1937, S. 7


Was bleibt diesem traurigen Volke übrig, als sich lustig zu machen!


Quelle: "Berner Bund"
12.2.1939, S. 4