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Emil Gött

* 13.05.1864 - † 13.04.1908


Zitate von Emil Gött

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Kleine Töpfe sind leicht zu füllen Geheimnis der Nichtverzweiflung kleiner Leute.


Mein Schicksal ist ein dicht gestricktes Netz: Zerreiß ich eine Masche, zerstör ich hundert.


Entscheidender Energieunterschied: Die Barbarei will siegen - die Zivilisation möchte nicht verlieren.


Wohltaten: Tropfen auf den heißen Stein - aber lassen wir sie tropfen.


Freiheit ist: sich befehlen zu können, und zwar so vernünftig, dass sich gehorchen ein neuer Genuss ist. Seinen eignen unsinnigen Befehlen widerwillig Gehorsam leisten, ist die qualvollste Form der Unfreiheit.


Der Gedanke Vaterland sollte uns einengen und dem höheren Weltbürgertum entziehen? Aber engt mich meine Haut ein oder mein Haus oder mein Dorf und hindert mich am Entfalten meines Deutschtums? So wird wohl auch dieses mich nicht hindern können, der beste Bürger der Welt zu sein.


Wenn du Götzen zerschlägst einem andern, vergiss nicht, dass es ihm Götter sind.


Das Leben ist schwer - ein Grund mehr, es auf die leichte Schulter zu nehmen.


O Mensch, du bist des Tieres höher Wesen
gewalt’gen Willens, überreich an List –
in seinem Auge aber magst du lesen
ob du ihm Gott, ob du ihm Teufel bist.


Menschen, die sich nicht haben können, dürfen sich in unserer Gesellschaftsordnung nichts sein. Das Zeitwort Mensch wird also mit haben konjugiert.