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Wenn du dich selbst zu vollenden begehrst, leb’, als müßtest du morgen sterben, streb’, als ob du unsterblich wärst.
Wenn etwas gewaltiger ist als das Schicksal, so ist es der Mut, der es unerschütterlich trägt.
Wer singen lernt in Niederlagen,
wird auch das Glück des Sieg’s ertragen.
Lüge, wie sie schlau sich hüte,
bricht am Ende stets das Bein,
kannst du wahr sein nicht aus Güte,
lern aus Klugheit wahr zu sein.
Gilt’s Frauen zur Vernunft zu bringen,
so laß den allgemeinen Ton.
Wie klug sie reden von den Dingen,
sie meinen stets nur die Person.
Denn zwischen uns ist eine Kluft gezogen, die sich verbinden läßt durch keine Brücke.
Leicht überschätzt der edle Mann
Das, was er selbst nicht machen kann;
Verkleinernd unter das Seine
Herabzieht’s der gemeine.
Studiere nur und raste nie!
Du kommst nicht weit mit deinen Schlüssen;
das ist das Ende der Philosophie,
zu wissen, daß wir glauben müssen.
Die Freiheit hab’ ich stets im Sinn getragen,
Doch haß’ ich eins noch grimmiger als Despoten;
Das ist der Pöbel, wenn er sich den roten
Zerfetzten Königsmantel umgeschlagen.
Wenn die Not nicht Eisen bricht,
Das Eisen bricht die Not.