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Maxim Gorki

* 28.03.1868 - † 18.06.1936


Zitate von Maxim Gorki

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Niemand versteht, was ein Romantiker ist ... Das ist etwas, das zur Verschönerung dient, wie eine Perücke der Glatze, oder als Vorsichtsmaßregel, wie ein falscher Bart einem Spitzbuben.


Quelle: "Das Werk der Artamonows" - Maxim Gorki


Alles Wunderbare auf der Welt ist aus der Liebe zur Frau geboren.


Die Naturwissenschaft bedeutet jenen Hebel des Archimedes, der allein imstande ist, die ganze Welt mit dem Gesicht zur Sonne der Vernunft zu drehen.


Welch köstliche Aufgabe ist es doch, ein Erdenmensch zu sein! Wieviel Schönes sieht man, welche qualvoll süßen Empfindungen werden im Herzen wach bei der stillen, andächtigen Betrachtung all des Herrlichen und Wunderbaren! Gewiß, es gibt mitunter auch schwere Stunden, in denen wütender Haß aufquillt, bitterer Gram gierig am Herzen saugt; aber sie gehen vorüber, und schließlich hat ja auch die Sonne nicht immer ihre Freude an den Menschen, auf die sie herabscheint, ja, oft bereiten sie ihr bitteren Kummer: da hat sie sich geplagt und abgemüht für sie alle, uns sie sind doch mißraten.


Wie gut aber auch ein Mensch sein Leben ausgewählt hat – es währt nur einige Jahrzehnte.


Quelle: "Italienische Märchen" - Maxim Gorki


... ich glaube, der Arbeitsmann wird als Sozialist geboren, und obgleich wir keine Bücher lesen, erkennen wir die Wahrheit doch an ihrem Duft – sie riecht kräftig, die Wahrheit, und immer gleich – nämlich nach dem Schweiß der Arbeit.


Quelle: "Italienische Märchen" - Maxim Gorki


Wieviel Schönheit gibt es doch überall, und das alles ist uns verborgen, und alles fliegt vorbei, ohne daß wir es sehen. Die Menschen jagen hin und her und wissen nichts, können sich an nichts freuen, weil sie keine Zeit und keine Lust dazu haben.


In der Kunst ist genug Philosophie.


Quelle: "Sofia Andrejewna Tolstaja" - Maxim Gorki


Das Schöne muß allen zugänglich sein, nur dann ist es lebendig.


Quelle: "Italienische Märchen" - Maxim Gorki


Wenn’s keine Furcht mehr auf Erden gibt – dann ist alles zu Ende! Alles bricht zusammen, alles ist erschüttert! Nur die Furcht hält die Welt noch zusammen.


Quelle: "Ein Sommer" - 1909