Apho Logo


Karl Gutzkow

* 17.03.1811 - † 16.12.1878


Zitate von Karl Gutzkow

Insgesamt finden sich 376 Texte im Archiv.
Es werden maximal 12 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Nur was wir selber glauben, glaubt man uns.


Quelle: "Uriel Acosta" - 1847


Halte dir einen tüchtigen Feind! Er wird dir ein Sporn sein, dich zu tummeln.


Die Erziehung soll frühzeitig die Kritik wenn nicht aller, doch der meisten Wünsche des Herzens sofort an die Verantwortung durch den Verstand verweisen.


Quelle: "Vom Baum der Erkenntniß - Denksprüche" - 1868


Ein wunderbar latenter Zustand – die der elterlichen Strenge
zu Grunde liegende elterliche Liebe – !


Quelle: "Vom Baum der Erkenntniß - Denksprüche" - 1868


O, durch welche Wirrsale muß sich ein Kinderherz durcharbeiten! Die Tugend ist ein Pflanze, die wächst und ans Licht muß, auch wenn man unter dem Namen de Erziehung einen schweren, schweren Stein auf sie legt.


Quelle: "Die Ritter vom Geiste: Roman in neun Büchern" - 1851


Manche Menschen denken aus Gewohnheit nicht,
manche aber, und das nicht wenige, aus Furcht.


Du glaubst mich durch deine Schilderung vernichtet zu haben?
Du hast mich definiert.


Quelle: "Vom Baum der Erkenntniß - Denksprüche" - 1868


Die höhere und seelische Erziehung hat die Aufgabe, die Eingebungen der Natürlichkeit mit den Gesetzen des guten Tons so in Harmonie zu bringen, daß man gebildet wird und doch natürlich bleibt bei aller Bildung.


Quelle: "Vom Baum der Erkenntniß - Denksprüche" - 1868


Ich bin natürlich– –! Bitte, du hast nur die Unart, alles auszusprechen, was dir über die Zunge läuft.


Quelle: "Vom Baum der Erkenntniß - Denksprüche" - 1868


Wir können uns in späteren Jahren vieler und oft wunderbar vereinzelter Dinge erinnern, die unser Emporkommen betrafen; allein das eigentliche Entwickeln und Wachsen unseres Wesens können wir vollständig nicht übersehen. Die Krone des Baumes sieht wohl auf ihre Zweige herab, aber nicht auf den Stamm. Deshalb sind alle Selbstbiographien, auch die strengsten und gewissenhaftesten, unvollständig.


Quelle: "Vom Baum der Erkenntniß - Denksprüche" - 1868


Glück verbreiten wir nur da, wo wir nicht an unser eigenes denken.


Quelle: "Vom Baum der Erkenntniß - Denksprüche" - 1868


Wir sind viel zu schnell bei der Hand mit dem Urteil, daß uns dies oder das durch die Natur versagt wäre. Ein wenig mehr Fleiß und es stellt sich das Gegenteil heraus.


Quelle: "Vom Baum der Erkenntniß - Denksprüche" - 1868