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Friedrich von Gentz

* 02.05.1764 - † 09.07.1832


Zitate von Friedrich von Gentz

Insgesamt finden sich 16 Texte im Archiv.
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Es ist das Wohl des Ganzen, wovon jedes patriotische, wovon selbst jedes eigennützige Gemüt das seinige erhofft.


Quelle: "Ausgewählte Schriften" Band 5 - 1838


Gute Vorsätze müssen durchaus nicht von Ohnmacht abzustammen scheinen, wenn sie gute Früchte tragen sollen. Kraft muß sie empfangen und gebären, Kraft muß sie erziehen und begleiten.


Quelle: "Betrachtungen über die französische Revolution" - 1838


Die militärische Macht muß auswärtigen Staaten die Neigung, aber die diplomatische Klugheit muß ihnen mit der Neigung auch selbst die Veranlassung zu Feindseligkeiten benehmen.


Es ist bis zur höchsten Evidenz beweisbar, daß in einem jeden großen Staat der eigentliche Wille der wahren Zahlmehrheit seiner Natur nach auf die Zerstörung des Ganzen gerichtet sein muß.


Quelle: "Betrachtungen über die französische Revolution" - 1838


Zwei Prinzipien konstituieren die moralische und intelligente Welt. Das eine ist das des immerwährenden Fortschritts, das andere das der notwendigen Beschränkung desselben. Regierte jedes allein, so wäre nichts mehr fest und bleibend auf Erden. Regierte letzteres, so würde alles versteinern und verfaulen. Die besten Zeiten der Welt sind immer die, wo die beiden Prinzipien in glücklichem Gleichgewicht stehen.