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Emil Rudolf Greulich

* 06.10.1909 - † 31.08.2005


Emil Rudolf Greulich wurde am6. Oktober 1909, als Sohn eines Schriftgießers, in Berlin geboren.

Greulich besuchte von 1916 bis 1922 die Volksschule in Bohnsdorf und von 1922 bis 1924 die erste weltliche Schule Berlins, in Adlerhof. Er begann 1924 eine Ausbildung zum Schriftsetzers, die er 1928 abschloss. Wegen Beteiligung an der Maifeier 1929 wurde er von der Reichsdruckerei entlassen.

Bereits 1927 war Greulich in die KPD eingetreten, hier hatte er die Funktionen als Polit- und Agitpropleiter inne und arbeitete darüber hinaus als Schriftsetzer bei der KPD-Zeitung „Die Rote Fahne“. Wegen dieser Tätigkeit wurde Greulich aus dem Buchdruckerverband ausgeschlossen. Im Jahr 1930 begab er sich auf Wanderschaft durch Holland, Belgien, Frankreich, die Schweiz und Spanien.

Greulich war von 1932 bis 1934 arbeitslos und beteiligte sich 1933 an illegalen Aktionen, wie Aufrufen mit Flugblättern und Häuserblockzeitungen und wurde 1939 von der Gestapo verhaftet. 1940 wurde er wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt und kurz nach der Entlassung aus dem Strafgefängnis Tegel 1942 in die Strafdivision 999 zum Kriegsdienst geschickt. In Tunis geriet er 1943 in amerikanische Kriegsgefangenschaft und wurde in die USA gebracht, wo er an der antifaschistischen Kriegsgefangenenzeitschrift „PW. Halbmonatsblatt Deutscher Kriegsgefangener“ mitarbeitete.

Greulich kehrte Juni 1946 aus amerikanischer Gefangenschaft nach Berlin zurück und wurde Mitglied der SED. Er war zunächst Korrektor, dann Redakteur beim Dietz Verlag in Ost-Berlin und gehörte zu den Mitbegründern des Deutschen Presse- und des Deutschen Schriftstellerverbandes der DDR, in dessen Rechtskommission er tätig war. Von 1948 bis 1949 war er Direktor des Berliner Kabaretts Frischer Wind. Seit 1949 war er freischaffender Schriftsteller in Ost-Berlin.

Emil Rudolf Greulich starb am 31. August 2005 in Berlin.



Zitate von Emil Rudolf Greulich


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