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Friedrich Hebbel

* 13.03.1813 - † 13.12.1863


Zitate von Friedrich Hebbel

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Wir zehren immer auf Rechnung der Zukunft. Kein Wunder, dass sie Konkurs macht.


Eitelkeit wird verziehen, nicht Stolz. Durch jene macht man sich abhängig von anderen, durch diesen erhebt man sich über sie.


Der Mensch ist eine Bestie, und er hat seine Kultur vollendet, sobald er sich nur nichts mehr darauf einbildet, dass er es ist.


Der Mensch hat freien Willen - das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.


Die Natur behauptet eigensinnig ihren Gang, was im Mai nicht blüht, wird’s im September nicht nachholen.


Die Höhe der Kultur ist die einzige, zu der viele Schritte hinaufführen und nur ein einziger herunter.


Ich mache jetzt eine Erfahrung, an die ich nie geglaubt habe, dass man nämlich die Mutter lieben muss, um ein Kind lieben zu können.


Die Ehre, einmal erkrankt und dann nicht rasch geheilt, steht niemals wieder von den Toten auf.


Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen Leere mit fremden Inhalt.


Bildung ist ein durchaus relativer Begriff. Gebildet ist jeder, der das hat, was er für seinen Lebenskreis braucht. Was darüber ist, das ist von Übel.


Der Gedanke ist das Produkt der Individualität.


Es gibt Sprachen, in denen die poetischen Gedanken erfrieren.