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Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.
Mein Gebet ist ein Untertauchen in Gott; es ist nur eine andere Art von Selbstmord. Ich springe in den Ewigen hinein wie ein Verzweifelter in ein tiefes Wasser.
Man steht mit sich selbst auf gespanntem Fuß, wenn man krank ist, der Geist bemitleidet den Körper keineswegs, er haßt und verachtet ihn.
Quelle: "Aphorismen, Sentenzen und anderes - nicht nur für Mediziner"
5. bearb. Auflage - Johann Ambrosius Barth Verlag Leipzig - 1988
Welch ein Narr ist der Mensch! In allem muss er sich spiegeln! Selbst in Sonne und Mond hat er sein Antlitz entdeckt.
Ich verstehe die Welt nicht mehr!
Könnt ich doch süße Liebesromane zusammenschreiben wie andere gute Leute! Da wär mir bald geholfen, doch ich vermag’s nicht, es geht gegen die Natur.
Leben ist der Versuch des trotzig widerspenstigen Teils, sich vom Ganzen loszureißen und für sich zu existieren, ein Versuch, der so lange glückt, als die dem Ganzen durch die individuelle Absonderung geraubte Kraft ausreicht.
Zwei Menschen sind immer zwei Extreme.
Der Kuß ist der Vulkan des Herzens.
Wer an Glück glaubt; der hat Glück.
Tränen des Danks, nimm sie Ewiger! Nur die Kraft, nur die Liebe - dann laß kommen, was da will!
Der Mensch kann die Natur nicht erreichen, nur übertreffen; er ist entweder über ihr oder unter ihr.