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Johann Gottfried von Herder

* 25.08.1744 - † 18.12.1803


Zitate von Johann Gottfried von Herder

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Dem eignen Schicksal entgehet niemand, oder die Kette der Natur müsste brechen.


Lasset Pfaffen, Weichlinge, Schwärmer und Tyrannen aufstehen, so viel da wollen: Die Nacht der mittleren Jahrhunderte bringen sie nicht mehr wieder.


Der tiefste Grund unsres Daseins ist individuell, sowohl in Empfindungen als in Gedanken.


Ein loser Faden knüpft das Geschlecht der Menschen, der jeden Augenblick reißt, um von neuem geknüpft zu werden.


Schon als Tier hatte der Mensch Sprache.


Quelle: "Abhandlung über den Ursprung der Sprache" 1772
Johann Gottfried von Herder


Der Funke der Schöpfung zündet, und es wird ein neues Ich, die Triebfeder neuer Empfindungen und Reize, ein drittes Herz schlägt.


Den Menschen machte Gott zu einem Gott auf Erden, er legte das Prinzipium eigner Wirksamkeit in ihn und setzte solches durch innere und äußere Bedürfnisse seiner Natur von Anfange an in Bewegung.


Wir lieben immer mehr das Halbe als das Ganze, den versprechenden Morgen als den Mittag in höchster Sonnenhöhe.


Trauriges Schicksal des Menschengeschlechts, das mit allen seinen Bemühungen an Ixions Rad, an Sisyphus’ Stein und zu einem tantalischen Sehnen verdammt ist.


Tapfer ist der Löwensieger,
tapfer ist der Weltbezwinger
tapf’rer, wer sich selbst bezwang.