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Johann Gottfried von Herder

* 25.08.1744 - † 18.12.1803


Zitate von Johann Gottfried von Herder

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Ein Mensch in verschiedenen Lebenszeiten ist sich nicht gleich, denkt anders, nachdem er anders empfindet.


Der Tor schmeichelt sich selbst und der Kluge dem Toren.


Die Sonne geht unter, damit Nacht werde und Menschen sich über eine neue Morgenröte freuen mögen.


Wer ins Tollhaus gehet, findet alle Narren auf verschiedne Art, jeden in seiner Welt, rasen: So rasen wir alle sehr vernünftig, jeder nach seinen Säften und Launen.


Vielleicht haben Menschen von starker Seele mehr Mühe, sich zu überwinden: Sie haben aber auch mehr Kraft, und nur wenn sie den Sieg vollendet haben, sollte man sie große Menschen nennen, das ist, wenn sie gute Menschen geworden.


Was nicht gerettet werden kann, brenne.


Die Staaten des Königs von Preußen werden nicht glücklich sein, bis sie in der Verbrüderung zerteilt werden.


Poesie ist die Muttersprache des Menschengeschlechtes.


Die Jahre wissen keinen Halt,
sie achten keiner Zügel.
Der Mensch wird unversehens alt,
als hätt er schnelle Fügel.


Ohne Begeisterung schlafen die besten Kräfte unseres Gemütes. Es ist ein Zunder in uns, der funken will.