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Johann Jakob Wilhelm Heinse

* 15.12.1746 - † 22.06.1803


Zitate von Johann Jakob Wilhelm Heinse

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Das erste und heftigste Verlangen der Seele, welches sie nie verläßt, ist Neuheit, und dann Durchschauung, und endlich Vollkommenheit oder Zerstörung der Dinge.


Quelle: "Aus Briefen, Werken, Tagebüchern" hg. v. Richard Benz- 1958


Den epischen Vers darf man nicht nach unsrer gewöhnlichen Sprache bilden, sonden nach der Sprache eines Begeisterten.


Quelle: "Von der italienischen Reise" - 1780-1783


Die Eigenliebe ist eine der größten Krankheiten, die wir mit auf die Welt bringen. Sie ist blind wie die Liebe (zu einem schönen Weibe). Wer sie nicht mäßigt, kann kein großer Mann werden. Der Unwissende scheint sich dadurch klug und begeht tausend vermeidbare Fehler.


Das allgemeine Leben ist Gott oder die Natur, wie du’s nennen willst.


Die Dichter und Künstler sind wie die Bienen, sie müssen Blumen und Blüten und einen ruhigen Platz an Quellen haben, um Honig zu bereiten. Die Prinzen und Reichen dürfen sie hernach nur nicht zu stark beschneiden, sonst gehn sie zugrunde.


Quelle: "Aphorismen. Aus Düsseldorf" - 1774-1780


Derjenige Mensch ist vollkommen, welcher seine Rechte und des Staates Rechte kennt und ausübt.


Gestehen wir es nur, daß die Phantasie die Schöpferin aller Glückseligkeiten der Menschen ist, und daß die Wahrheit immer ihr Glück zu Boden schlägt.


Quelle: "Sämmtliche Schriften: Laidion oder die Eleusinischen Geheimnisse" Band 5 - 1838