Insgesamt finden sich 115 Texte im Archiv.
Es werden maximal 10 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.
Freundschaft ist eine wechselseitige Verbindung, nach welcher einer den andern nicht verachtet, obgleich er dessen Schwächen mit Händen greifen kann.
Tugenden, die nie das Glück gehabt haben, in Versuchung zu kommen, sind wie die Scheidemünze, von sehr verdächtigem Schrot und Korn, ob sie gleich gemeinlich den Vorzug haben, in Kurs zu bleiben.
Wo die Jugend Schicksal sieht, schimmert dem Alter eigne Schuld hervor.
Die Liebe ist der Stimmhammer des Herzens und setzt dem Ehrgeize und jedem anderen Geize oder Laster Ziel und Maß.
Quelle: "Über die Ehe" 1774
mehrfach erweiterte und veränderte Auflagen bis 1793
Man muß dem Schlaf zeigen, daß man sein Sklave nicht sei. – Wer, wenn er aufwacht, nicht gleich herausspringt, versteht nicht die Winke der Natur.
Ein Abschied, der auf einen nassen Boden fällt, bringt keine Früchte.
Quelle: "Lebensläufe nach aufsteigender Linie nebst Beylagen A, B, C" 1781
Wer nicht Vater ist, verdient auch den Namen Bürger nicht, und, um freigebig zu sein, nur halb den Namen Mensch!
Quelle: "Über die Ehe" 1774
mehrfach erweiterte und veränderte Auflagen bis 1793
Ich bin sehr für geliehene Bücher. Hat man selbst das Buch, glaubt man: ein andermal!
Quelle: "Lebensläufe nach aufsteigender Linie nebst Beylagen A, B, C" 1781
Freundschaft ist ein geschliffener Stahl,
Dem schon ein feuchter Hauch einen Rost zuzieht.
Wer vielerlei weiß, ist biegsam; wer nur einerlei weiß, ist stolz wie ein Hahn auf dem Miste.