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Hugo von Hofmannsthal

* 01.02.1874 - † 15.07.1929

Foto des Autors: Hugo von Hofmannsthal
[Public domain], via Wikimedia Commons

Zitate von Hugo von Hofmannsthal

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Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.


Es braucht ein ganzes Leben, um einzusehen, wie dinglich - objektiv - sich die Dinge, wie menschlich - subjektiv - die Menschen verhalten.


Geistreicher und schöner als Sprachkritik wäre ein Versuch, sich der Sprache auf magische Weise zu entwinden, wie es in der Liebe der Fall ist.


Es gibt so viele Arten von Zwanzigjährigen, oder von Fünfzigjährigen, als es Arten von Freunden, Liebhabern oder Vätern gibt.


Quelle: "Buch der Freunde. Tagebuchaufzeichnungen." Insel-Verlag, Wiesbaden

Das, was den großen Künstler ausmacht, ist ein großer Wille, aber ein Wille, der gewollt wird, nicht der will.


Nicht daß einer alles wisse, kann verlangt werden, sondern daß er indem er um eins weiß, um alle wisse.


Die Stärke patrizischer Erzogenheit liegt im Ablehnen.


Quelle: "Lob der Erziehung. Aphorismen für Pädagogen" Hrsg. Winfried Hönes, Wiesbaden - 1988