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David Hume

* 07.05.1711 - † 25.08.1776


Zitate von David Hume

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Alle jene Meinungen und Betrachtungsweisen der Dinge, an die wir uns von unserer Kindheit an gewöhnt haben, wurzeln in uns so tief, daß es trotz aller Mittel, welche Vernunft und Erfahrung bieten, uns unmöglich ist, sie auszurotten.


Alle Philosophie der Welt und alle Religion, die nur eine besondere Art der Philosophie ist, wird niemals imstande sein, uns über den gewöhnlichen Lauf der Erfahrung hinauszuführen.


Ist Gott willens, das Böse zu verhindern, aber nicht fähig? Dann ist er impotent.
Ist er fähig, aber nicht willens? Dann ist er boshaft.
Ist er beides, fähig und willens? Woher kommt dann das Böse?


Einer unverzeihlichen Anmaßung macht sich der schuldig, der daraus, daß ein Beweisgrund seiner eigenen Spürkraft sich entzogen hat, schließt, es bestehe keiner in Wirklichkeit. Voreilig wäre es auch, deshalb, weil alle Gelehrten verschiedener Zeitalter vergebliche Mühe auf die Erforschung eines Gegenstandes angewendet haben, bestimmt zu folgern, daß der Gegenstand alles Menschliche übersteige.


Quelle: "Ein Versuch über den menschlichen Verstand" - 1690


Die Neigung, bei allen Dingen eher die gute als die schlimme Seite zu sehen, ist eine Eigenschaft des Geistes, welche mehr zu dem Glücke des Lebens beiträgt, als tausend Guineen Einkünfte nicht tun könnten.