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Heinrich Hansjakob

* 19.08.1837 - † 23.06.1916


Geboren wurde Heinrich Hansjakob am 19. August 1837 in Haslach im Kinzigtal als Sohn des Bäckers und Gastwirts Philipp Hansjakob. Ursprünglich sollte er das Gewerbe des Vaters ergreifen. Er absolvierte jedoch — zunächst ohne innere Neigung — in Freiburg das Theologiestudium in Verbindung mit der Philologie und promovierte in Geschichte an der Universität Tübingen.

1863 wurde er zum Priester geweiht und 1864 in Donaueschingen als Gymnasiallehrer angestellt. 1865 wurde er Vorstand der Bürgerschule in Waldshut. Konflikte mit dem liberalen badischen Innenminister Jolly zwangen ihn 1869 zum Ausscheiden aus dem Schuldienst. Immer mehr engagierte sich Hansjakob in dem damaligen badischen Kulturkampf, der großen Auseinandersetzung zwischen liberalen Staat und der katholischen Kirche. Seit 1869 war er Pfarrer in Hagnau am Bodensee, wo er 1881 die erste badische Winzergenossenschaft gründete. Zweimal musste er wegen seiner unerschrockenen Kritik an der badischen Regierung ins Gefängnis.

Von 1871 bis 1881 war Hansjakob Abgeordneter der Katholischen Volkspartei im badischen Landtag in Karlsruhe. 1884 wurde er Stadtpfarrer von St. Martin in Freiburg. Dort amtierte er, bis er 1913 in den Ruhestand trat und in seine Heimatstadt Haslach zog, wo er sich seinen Alterssitz, den „Freihof“, bauen ließ. Dort befindet sich heute das Hansjakob-Museum und das Hansjakob-Archiv.
br />Am 23. Juni 1916 ist er in Haslach gestorben und wurde in seiner Grabkapelle im nahen Hofstetten beigesetzt.

Quelle: Manfred. Hildenbrand, Hofstetten - Badische Heimat 67 (1987), S. 51 - 64



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