Apho Logo


Joseph Joubert

* 07.05.1754 - † 04.05.1824


Zitate von Joseph Joubert

Insgesamt finden sich 391 Texte im Archiv.
Es werden maximal 12 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Man muss nicht nur seine Freunde pflegen, sondern auch die Freundschaft in sich, man muss sie mit Sorgfalt erhalten, warten, sozusagen begießen.


Es gibt heute keine unversöhnlichen Feindschaften mehr, weil es keine Gefühle ohne Hintergedanken mehr gibt: das ist etwas Gutes, das von etwas Schlechtem stammt.


Es gibt eine Bewunderung, die die Tochter des Wissens ist.


Nur das tugendhafte und einsichtsvolle Publikum ist das wahre, das einzige, dessen Stimmen zählen und dessen Urteile maßgebend sein können.


Lächerlich machen, was es nicht ist, heißt sozusagen schlecht machen, was gut war.


Man muss gegen die liberalen Ideen der Zeit die moralischen aller Zeiten halten.


Man ist eigentlich nur durch Nachdenken unglücklich.


Im Gespräch soll die heftige Leidenschaft nur die Hofdame des ruhigen Verstandes sein. Es ist erlaubt, ja lobenswert, der Stimmung im Reden nachzugeben, aber denken und urteilen soll man nur mit dem Verstand.


Lehren heißt zweimal lernen.


Es ist, als ob die Völker die Gefahren liebten, weil sie sich solche schaffen, wenn es keine gibt.


Fragen bezeichnen die Weite des Geistes, Antworten seine Feinheit. .


Vernunft im Menschen ist die allgemeine Ergänzung der Ohnmacht der Natur.