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Das Weltall gehorcht Gott so, wie der Leib der Seele gehorcht, die ihn ausfüllt.
Man zeige keinerlei Wärme, die nicht geteilt werden kann, nichts ist kälter, als was sich nicht mitteilen lässt.
Man soll beim Schreiben an die Gebildeten und Literaten denken, aber nicht zu ihnen soll man sprechen.
Einer der Mängel der heutigen Literatur besteht darin, dass unsere Gelehrten wenig Geist haben und unsere geistreichen Leute nicht gelehrt sind.
Jede Flamme braucht leeren Raum um sich, wenn sie leuchten soll. Ohne Raum kein Licht
Unfehlbarkeit und Unverdorbenheit von der menschlichen Natur begehren, heißt vom Winde verlangen, dass er sich nicht bewege.
Schöne Verse entschweben gleichsam wie Klänge oder Düfte.
Man begreift die Erde erst, wenn man den Himmel erkannt hat. Ohne die religiöse Welt bleibt die sinnliche ein trostloses Rätsel.
Die herrschen wollen, lieben die Republik, die gut beherrscht sein wollen, lieben nur die Monarchie.
Gute Regungen sind nichts, wenn sie nicht zu guten Taten führen.
Die Furcht vor Gott ist für uns so notwendig, um uns im Guten zu erhalten, wie die Furcht vor dem Tode, um uns im Leben zu erhalten.
Wohin gehen unsere Gedanken? In das Gedächtnis Gottes.