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Friedrich Heinrich Jacobi

* 25.01.1743 - † 10.03.1819


Zitate von Friedrich Heinrich Jacobi

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Wer nur trauert, trauert schlecht, und es besteht auch etwas Unmäßiges nicht lang. Man muß lernen, mit seinem Schmerz zu leben, ihn durchs Leben hindurchzutragen. So ehrt man die Toten schön und bleibend.


Wir verachten den Menschen, der jedesmal nur das ist, was die Umstände (Zeitungen, Bücher, Verhältnisse, Personen) aus ihm machen: den Veränderlichen, Unbeständigen, Wankelmütigen.


Wenn wir den Glauben an Personen verlieren, so verlieren wir noch mehr den Glauben an die Allgemeinheiten.


Quelle: "Fliegende Blätter" - Werke 6 S. 205


In der Dummheit ist eine Zuversicht, worüber man rasend werden möchte.


Das ist der Geist des Menschen, daß er Gott erkennt, daß er ihn wahrnimmt, den Verborgenen ahnt in der Natur, in seiner Brust ihn vernimmt, ihn anbetet in seinem Herzen.