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Karl Friedrich Kretschmann

* 04.12.1738 - † 19.01.1809


Zitate von Karl Friedrich Kretschmann

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Pedrill, der Egoist, wird doppelt lächerlich:
Er liebt sich nur allein und er allein nur sich.


Was denkt doch wohl Nadine
Mit dieser Denkermiene
Des denkenden Gesichts?
Ich denke, sie denkt – nichts.


Quelle: "Die Denkerin" - Karl Friedrich Kretschmann

"Wahrheit ohn' Erbittern,
Rafft unsre Kraft empor,
Gleich fruchtenden Gewittern.


Wohl siebenzigmal an einem einz'gen Tage
Fällt der Gerechteste auf dieser argen Welt.
Nun möcht' ich doch schon wissen, ist die Frage,
Wie oft des Tages die Gerechte fällt?


Quelle: "Das tägliche Fallen" - Karl Friedrich Kretschmann

Zur Überlist wird allzu leicht
bald oder spät sich Bosheit halten.
Wer wie der Fuchs ein Amt erschleicht,
der wird es als ein Wolf verwalten.


Quelle: "Epigramme" - Karl Friedrich Kretschmann