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Eine Religion, die der Vernunft unbedenklich den Krieg ankündigt, wird es auf die Dauer gegen sie nicht aushalten.
Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern
vielmehr durch das, was man mit Würde zu entbehren
weiß. Und es könnte sein, dass die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, dass sie gewinnt, indem sie verliert.
Zur inneren Freiheit werden zwei Stücke erfordert: seiner selbst in einem gegebenen Falle Meister und über sich selbst Herr zu sein, d. i. seine Affekte zu zähmen und seine Leidenschaften zu beherrschen.
Es soll kein Friedensschluss für einen solchen gelten, der mit dem geheimen Vorbehalt des Stoffs zu einem künftigen Kriege gemacht worden.
Selbst der Schein des Guten an anderen muß uns wert sein, weil aus diesem Spiel mit Verstellungen endlich wohl Ernst werden kann.
Der Mann ist geschaffen, über die Natur zu gebieten, das Weib aber, den Mann zu regieren. Zum ersten gehört Kraft, zum anderen viel Geschicklichkeit.
Das Weib wird durch die Ehe frei; der Mann verliert dadurch seine Freiheit.
Die Religion, die der Vernunft unbedenklich den Krieg ankündigt, wird es auf Dauer gegen sie nicht aushalten.
Die Deutschen stehen im Ruf eines guten Charakters, nämlich dem der Ehrlichkeit und Häuslichkeit, Eigenschaften, die eben nicht zum Glänzen geeignet sind.
Religion ist das Gesetz in uns, insofern es durch einen Gesetzgeber und Richter über uns Nachdruck erhält, sie ist eine auf die Erkenntnis Gottes angewandte Moral.
Es gibt nur eine wahre Religion; aber es kann vielerlei Arten des Glaubens geben.
Eine Religion, die den Menschen finster macht, ist falsch, denn er muss Gott mit frohem Herzen und nicht aus Zwang dienen.