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Søren Kierkegaard

* 05.05.1813 - † 11.11.1855


Zitate von Søren Kierkegaard

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Ihr meint vielleicht, das Weib wolle bloß bei besonderen Gelegenheiten ä la mode sein. Weit entfernt, sie will das immer, und das ist ihr einziger Gedanke.


Alles, was dir begegnen wird, ist leider nicht zu vermeiden.


Heirate oder heirate nicht, Du wirst beides bereuen.


So denk ich mir, daß die Welt untergehen wird: unter dem allgemeinen Jubel der witzigen Köpfe, die glauben, das sei ein Witz.


Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir nicht Reichtum und Macht wünschen, sondern ein leidenschaftliches Gespür für Potential - ein Auge, das, immer jung und feurig, das Mögliche sieht. Das Vergnügen enttäuscht, die Möglichkeit nie.


Unsere Epoche gestattet nicht, still zu stehen und sich zu vertiefen; schon bedächtiges Gehen ruft Verdacht hervor.


Es gibt viele Freuden in unseres Herrgotts Welt, nur muß man sich auf das Suchen verstehen.


Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden.


In Japan ist es, so viel ich weiß, Sitte und Brauch, dass auch der Mann im Wochenbett liegt. Es könnte ja die Zeit kommen, da man auch in Europa die Sitten fremder Länder einführen wollte.


Verstehen kann man das Leben nur rückwärts.
Leben aber muß man es vorwärts.


Es geht den meisten Systematikern in ihrem Verhältnis zu ihren Systemen wie einem Mann, der ein ungeheures Schloß baut und selbst daneben in der Scheune wohnt.


... erst die Liebe der Erinnerung ist glücklich.


Quelle: "Auswahl aus Seinen Bekenntnissen und Gedanken" - (1914)