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Søren Kierkegaard

* 05.05.1813 - † 11.11.1855


Zitate von Søren Kierkegaard

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So viel ich das Leben betrachte, ich kann keinen Sinn hineinbringen. Ich nehme an, dass mir ein bösartiger Geist eine Brille auf die Nase gesetzt hat, von deren Gläsern das eine ungeheuer vergrößert, während das andere im selben Maßstab verkleinert.


Ich rede am liebsten mit Kindern; denn von ihnen kann man doch hoffen, daß sie einmal vernünftige Geschöpfe werden. Aber die es geworden sind – o jemineh!


Toren und Jünglinge ergehen sich darüber, dass dem Menschen alles möglich sei. Das ist indessen ein großer Irrtum.


Wenn das Kind entwöhnt werden soll, schwärzt die Mutter die Brust. ?


Das Geistige hat seinen Ausdruck im Antlitz.


Quelle: "Der Begriff Angst" - Pseud. Vigilius Haufniensis (1844)

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.


In diesen Zeiten ist alles Politik.


Träumend plant der Geist seine eigene Wirklichkeit.


Nur vom Verwandelten können Verwandlungen ausgehen.


Es gehört doch eine große Naivität dazu, zu glauben, dass es etwas helfen würde, in der Welt zu rufen und zu schreien, als ob sich dadurch das Schicksal beeinflussen ließe. Man nehme hin, was es bringt, und enthalte sich aller Weitläufigkeit.


Quelle: "Auswahl aus Seinen Bekenntnissen und Gedanken" - (1914)

Das Dämonische ist das Verschlossene und das unfreiwillig Offenbare.


Ein Mann kann nie so grausam sein wie ein Weib: die Mythologie, die Märchen, die Volkssagen bestätigen das. – Wie oft liest man im Volksmärchen von einer Jungfrau, die kaltblütig mit ansieht, wie ihre Freier das Leben daransetzen, sie zu gewinnen.