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Søren Kierkegaard

* 05.05.1813 - † 11.11.1855


Zitate von Søren Kierkegaard

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Es ist Talent nötig zum Zweifeln, aber es ist schlechterdings kein Talent nötig zum Verzweifeln.


Das Geheimnis im Leben ist, dass jeder es selber nähen muss, und das Merkwürdige ist, dass ein Mann es ebenso gut zu nähen vermag wie ein Weib.


Es gibt doch nichts, auf dem soviel Verführung und soviel Fluch liegt wie auf einem Geheimnis.


Wahrheit steht am Anfang des Vertrauens. Je echter die Wahrheit, um so kürzer der Weg zur Verständigung.


Darum ist die Natur so groß, weil sie vergessen hat, dass sie Chaos war, und doch kann es ihr auch wieder einfallen, wenn es sein muss.


Das Christentum ist bei den meisten keine Inbrunst mehr, sondern eine bequeme Gewohnheit.


Der Anblick des Sündigen kann das eine Individuum retten und das andere stürzen.


Unschuld ist Unwissenheit. Sie ist keineswegs das reine Sein des Unmittelbaren, sondern sie ist Unwissenheit.


Ihr glaubt vielleicht, dass es nur vornehme Damen seien, die der Mode huldigen. Weit entfernt, seht nur mein Nähmädchen an.


Vergleichen mit anderen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.


Man muß einem jungen Mädchen seine Freiheit lassen; nur soll man ihm keine Gelegenheit geben, sie zu benutzen.


Quelle: "Entweder – Oder. Ein Lebensfragment" - Pseud. Victor Eremita (1843)

Es ist menschlich, traurig zu sein, es ist menschlich, traurig zu sein mit den Traurigen, aber größer ist es, zu glauben, und seliger, auf den Glaubenden zu schauen.