
Insgesamt finden sich 207 Texte im Archiv.
Es werden maximal 10 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.
Ach, dass wir ein Leben bedürfen,
zu lernen, wie wir leben müssten,
dass wir im Tode erst ahnen,
was der Himmel mit uns will!
Quelle: Brief an Adolphine von Werdeck 28./29. Juli 1801
Ein Staat kennt keinen anderen Vorteil, als den er nach Prozenten berechnen kann.
Welches ist das höchste Bedürfnis des Weibes? Ich müsste mich sehr irren, wenn du anders antworten könntest als: die Liebe ihres Mannes.
Denn wenn das Herz ein Bedürfnis hat, so ist es kalt gegen alles, was es nicht befriedigt.
Warum ist die Jugend die üppigste Zeit des Lebens? Weil kein Ziel so hoch und so fern ist, das sie sich nicht einst zu erreichen getraute.
O es muss doch noch etwas anderes geben als Liebe, Ruhm, Glück, wovon unsere Seelen nichts träumen.
Das Glück des Weibes ist zwar ein unerlässlicher, aber nicht der einzige Gegenstand des Mannes, ihm liegt auch das Glück seiner Landsleute am Herzen, das Glück des Mannes hingegen ist der einzige Gegenstand der Frau.
Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein.
Das Werk, glaubt mir, das mit Gebet beginnt, das wird mit Heil und Sieg und Ruhm sich krönen.
Was ist unerträglich? Geschwätz für den Denker.