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Adolph Freiherr Knigge

* 14.02.1752 - † 06.05.1796


Zitate von Adolph Freiherr Knigge

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Tue nichts im Verborgenen, dessen du dich schämen müsstest, wenn es ein Fremder sähe!


Wir sehen die feinsten theoretischen Menschenkenner das Opfer des gröbsten Betrugs werden.


Wache über dich, dass du nie die innere Zuversicht zu dir selber, das Vertrauen auf Gott, auf gute Menschen und das Schicksal Die größte Selbstzufriedenheit verlierst! und das ruhigste Gewissen finden


Verzweifle nicht, werde nicht miss mutig, wenn du nicht die moralische oder geistige Höhe erreichst, auf welcher ein anderer steht.


Man sei äußerst heikel in der Annahme von Freundschaftsdiensten. Man suche lieber Hilfe bei Fremden, besonders in Geldsachen.


Man soll nie vergessen, daß die Gesellschaft lieber unterhalten als unterrichtet sein will.


Auftrag. Man belästige nicht seine Bekannten mit kleinen, unwichtigen Aufträgen. Auch suche man selbst, von ähnlichen Ansinnen frei zu bleiben. Gewöhnlich büßt man Zeit und Geld dabei ein und erntet dennoch selten Dank und Zufriedenheit.


Es gibt eine Art, Gastfreundschaft zu zeigen, die dem wenigen, was man darreicht, einen höheren Wert gibt als große Schmausereien.


Menschen sind zuweilen ebenso eifersüchtig in der Freundschaft wie in der Liebe. Das zeugt mehr von einer neidischen als von einer zärtlichen Gemütsart.


Fordert die Not, daß du dich an einen Doktor wendest, so gib zuerst acht, ob der Mann gesunde Vernunft hat, ob er bescheiden, verschwiegen, fleißig, anhänglich an seine Kunst ist, ob er ein gefühlvolles, menschenliebendes Herz offenbart, ob er seinen Kranken mit einer Menge verschiedener Arzeneien bestürmt oder sich einfacher Mittel bedient, ob er Brotneid hat gegen seine Kunstverwandten.
Bist du über diesen Punkt befriedigt und beruhigt, so vertraue dich ihm an. Verschweige auch nicht den kleinsten Umstand, der dazu dienen mag, ihn mit dem Zustand und mit dem Sitz deines Übels vertraut zu machen. Folge streng und pünktlich seinen Vorschriften. Den Mann, der alles anwendet, was in seinen Kräften steht, deine Gesundheit herzustellen, belohne nicht sparsam. Gib ihm reichlich nach deinem Vermögen.