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Die Pflichten gegen uns selbst sind die wichtigsten und ersten.
Die schönen Künste haben zum Hauptzweck nur das Vergnügen.
Es steht nicht immer in unsrer Willkür, geliebt, aber es hängt immer von uns ab, nicht verachtet zu werden.
Wache über dich, dass du nie die innere Zuversicht zu dir selber, das Vertrauen auf Gott, auf gute Menschen und das Schicksal Die größte Selbstzufriedenheit verlierst! und das ruhigste Gewissen finden
Trau dem nicht, der verächtlich vom weiblichen Charakter denkt; auch dem nicht, der keine Kinder liebt, und den die Kinder nicht lieben können.
Werde nicht hitzig und grob im Streit! ,Auch dann nicht, wenn man deinen ernsthaften Gefühlen Spott entgegen setzt. Du hast bei der besten Sache schon halb verloren, wenn du nicht vernünftig reagierst.
Unsere Phantasie malt uns die Menschen wie wir gerne möchten, daß sie aussehen; wenn wir aber inne werden, daß die wirklichen Menschen unsern phantasierten ganz unähnlich sind, so ziehen wir uns wohl zurück und grollen.
Gar zu leicht missbrauchen oder vernachlässigen uns die Menschen, sobald wir mit ihnen vertraulich werden. Um angenehm zu leben, muss man fast immer ein Fremder unter den Leuten bleiben.
Man wappne sich mit Geduld in allen Geschäften, die man mit Juristen von gemeinem Schlage vorhat.
Wer nie geliebt hat, kann keinen Be griff haben von den seligen Freuden, die der Umgang unter Verliebten gewährt. Wer zu oft mit seinem Herzen Tauschhandel getrieben hat, verliert den Sinn dafür.