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Fanny Lewald

* 24.03.1811 - † 05.08.1889


Zitate von Fanny Lewald

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Die Wahrheit ist oft zu einfach, um Glauben zu finden.


Quelle: "Deutsche Lebensbilder - Erzählungen" - 1865
Vieweg, Braunschweig


Versöhnung setzt gänzliches Vergessen des geschehenen Unrechts voraus, und dies Vergessen erfordert Liebe. Liebe vergibt und vergisst, weil sie zu lieben verlangt.


Quelle: "Eine Lebensfrage. Roman in zwei Bänden" - 1845


Sogar verständige Menschen bekennen lieber ihre Irrtümer und Fehler als ihre Armut, selbst wenn sie unverschuldet ist.


Es will mir einseitig erscheinen, die Mädchen lediglich fürs Heiraten zu erziehen., dass es ihr naturgemäßer Beruf sei, wer könnte es leugnen? Es gibt keinen würdigern, keinen schönern, aber ist es ausgemacht, dass jedes Mädchen sich verheiraten m


Es ist, um gar keinem Zweifel über meine Forderung Raum zu lassen, es ist die Emanzipation der Frau, die ich für uns begehre, jene Emanzipation, die ich für mich selbst erstrebt und errungen habe, die Emanzipation zur Arbeit, zu ernster Arbeit.


Ich atme freier, als ich noch vor wenig Jahren es für möglich gehalten hätte; ich fühlte, daß ich mich auf dem rechten, auf dem meiner Individualität angemessenen Wege befand, und wie den heiligen drei Königen ihr Stern, so leuchtete mir ein innerer Stern auf dem Wege vorwärts. Hätte ich ihn nicht sehen, ihm nicht nachgehen mögen, ich hätte ihm folgen müssen aus freier und doch notwendiger Wahl.


Menschen, deren äußere Erfolge zu ihrem Glück genügen, vertrocknen innerlich.