Apho Logo


Francois de La Rochefoucauld

* 15.12.1613 - † 17.03.1680


Zitate von Francois de La Rochefoucauld

Insgesamt finden sich 644 Texte im Archiv.
Es werden maximal 15 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Große Fähigkeiten allein genügen nicht. Mann muss sie auch gebrauchen.


Haben wir von jemandem Gutes empfangen, sollen wir auch das Übel hinnehmen, das er uns später zufügt.


Manche Leute würden sich nie verlieben, wenn nicht so viel von der Liebe die Rede wäre.


Oft kann ein Benehmen lächerlich wirken, und doch sind die verborgenen Gründe dafür stichhaltig und überlegt.


Manchmal hetzt uns der Verstand in waghalsige Dummheiten.


Man kann sich über seine Fehler trösten, wenn man stark genug war, sie zuzugeben.


Die Hoffnung dient dazu, uns das Leben zu erwärmen, zu erhellen.


In der Eifersucht ist mehr Eigenliebe als Liebe.


Man ist manchmal weniger unglücklich, von dem, den man liebt, getäuscht als enttäuscht zu werden.


Äußerste Langeweile ist schon wieder Zeitvertreib.


Es ist die gleiche Festigkeit, mit der wir der Liebe zu widerstehen vermögen und durch welche diese erstarkt und dauert, daher sind schwache Menschen, die immer von Leidenschaften getrieben werden, fast niemals wirklich von ihnen erfüllt.


Bürgerliches Benehmen verliert sich manchmal im Heer, aber niemals am Hof.


Mitleid mit anderen ist geschickte Voraussicht jener Übel, die auch uns zustoßen könnten, also nur Mitleid mit uns selbst.


Nur wer sich schwer verliebt, kann auch heftig und dauernd lieben. Wer leicht von Leidenschaft gepackt wird, wird es nur schwach und nicht lange.


Das Festhalten an Grundsätzen verdient weder Lob noch Tadel. Es ist nur die Beständigkeit von Neigungen und Ansichten, die man selbst weder erwirbt noch ablegt.