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Jean de La Bruyère

* 16.08.1645 - † 10.05.1696


Zitate von Jean de La Bruyère

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Ich habe oft den Wunsch bemerkt, man möchte ein Mädchen, ein schönes Mädchen sein, aber nur zwischen dreizehn und zweiundzwanzig Jahren, danach aber ein Mann werden.


Es ist ebenso schwer, einen eitlen Menschen zu finden, der sein Glück groß genug glaubte, wie einen bescheidenen, der sein Missgeschick für unerträglich hielte.


Die Frechheit der Quacksalber und ihre traurigen Erfolge kommen der Heilkunde und den Ärzten zugute: Diese lassen nur sterben, die anderen töten.


Eine gefühllose Frau ist eine Frau, die den Mann, den sie lieben muss, noch nicht gesehen hat.


Die größten Dinge wollen ganz schlicht gesagt sein; Sie verlieren durch Emphase.


Quelle: "Die Charaktere" - Jean de La Bruyère

Es ist allein Frauen eigen, in ein einziges Wort eine ganze Empfindung zu legen und einen zarten Gedanken zart wiederzugeben.


Man braucht sehr wenig inneren Gehalt für die Feinheit des Betragens, aber sehr viel für die des Geistes.


Manche Frauen haben ihr ganzes Leben hindurch eine doppelte Bindung aufrechtzuerhalten, die gleich schwer zu lösen und zu verschleiern ist, bei der einen fehlt nur der Vertrag, bei der anderen das Herz.


Nicht alle Fremden sind Barbaren und nicht alle unsere Landsleute gesittete Menschen.


Man ist so wenig Herr darüber, immer zu lieben, wie man es in der Gewalt hatte, nicht zu lieben.


schließt das Gesetz, das einen Menschen zu töten verbietet, in dies Verbot nicht zugleich Eisen, Gift, Feuer, Wasser, Hinterhalt, offene Gewalttätigkeit mit ein, kurz, all die Mittel, die dazu dienen könnten, einen Menschen zu töten?


Unter einer Willkürherrschaft gibt es kein Vaterland, andere Dinge treten an seine Stelle: Eigennutz, Ruhm, Fürstendienst.