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Laotse

* 6. oder 3. Jh. v. Chr.


Zitate von  Laotse

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Unglück stützt sich auf das Glück, Glück liegt verborgen im Unglück, wer weiß, wo sie enden!


Wer schnell ja sagt, hält selten sein Wort.


Was gut gepflanzt ist, wird nicht ausgerissen. Was treu bewahrt wird, geht nicht verloren. Wer sein Gedächtnis Söhnen und Enkeln hinterläßt, hört nicht auf.


Kann sich öffnen und schließen das Himmelstor ohne das Weibliche?


Die Dinge im Keim zu erkennen, das ist Schöpferkraft.


Was man hat, darüber spricht man nicht.
Worüber man spricht, das hat man nicht.


Dem Guten fehlt die glatte Zunge, Glattzüngige sind nicht gut.


Ewig besiegt das Weibliche durch Stille das Männliche.


So herrscht der Weise: Das Herz leeren, den Bauch füllen, stärken die Knochen, schwächen den Willen. Immer lässt er das Volk ohne Wissen und Begierde und die Klugen ohne Mut zum Handeln.


Will Schönheit schön sein, dann wandelt sie sich stets in Häßlichkeit, und will Güte als gut gelten, dann wird sie zu Ungutem. So nah sind Sein und Nichtsein.


Der Weise aber tut ab das Zuviel, den Überfluss, das Übermaß.


Was von uns gehen will, muß vorher zu uns gekommen sein.