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Paul Anton de Lagarde

* 02.11.1827 - † 22.12.1891

Foto des Autors: Paul Anton de Lagarde
[Public domain], via Wikimedia Commons

Zitate von Paul Anton de Lagarde

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Jeder Mensch, schlechthin jeder, hat in der Welt seinen ihm, und nur ihm bestimmten Platz.


Bildung ist jedem zugänglich, der den einzigen Satz festhält, daß er jeden Abend besser zu Bett gehen muß, als er morgens aufgestanden ist.


Quelle: "Ueber das Verhältnis des deutschen Staates zu Theologie, Kirche und Religion" - 1873
Dieterichsche Verlagsbuchhandlung Göttingen


Ein Charakter ist der Abdruck, den das Ewige in empfänglichen Seelen zurückläßt. Ein Charakter ist nur durch Frömmigkeit zu erwerben.


Das Ideal ist nicht über den Dingen, sondern in den Dingen: wie Gott nicht bloß sonntags von neun bis elf in der Kirche, sondern jederzeit und überall ist und gefunden werden kann.


Jeder Mensch ist ein besonderer Gedanke Gottes, nicht bloß die Menschheit im allgemeinen.


Der wirklich Gebildete hat an seinem Vaterlande mehr als derjenige, der sich nie Rechenschaft darüber zu geben vermag, weshalb sein Vaterland der Liebe und Opfer wert ist. Wer Bach, Mozart, Beethoven, Erwin, Holbein, Goethe, Grimm verstehen kann, liebt Deutschland anders, als wer in Deutschland nur den ihm gewohnten und darum bequemen Schauplatz seines Alltagslebens erblickt.


Religion ist persönliche Beziehung zu Gott.
Sie ist unbedingte Gegenwart.