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Paul Anton de Lagarde

* 02.11.1827 - † 22.12.1891

Foto des Autors: Paul Anton de Lagarde
[Public domain], via Wikimedia Commons

Zitate von Paul Anton de Lagarde

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Niemand, der andere unterweisen soll,
kann anders leben als in der Einsamkeit.


Wir besitzen nur, was wir täglich neu erwerben; wir vermehren unseren Besitz nur, wenn wir durch Abstoßen des verbrauchten Materials früherer Tage seinem Wachstum Platz schaffen.


Wir müssen so viel wie möglich Geschlossenheiten hervorrufen, Heimaten, die man nicht vergißt.


Das Ideal ist kein Leckerbissen, sondern tägliches Brot. Daraus ergibt sich für mich die Folgerung, daß die Idealität aus den Dingen des alltäglichen Lebens erwachsen muß.


Es ist das Glück guter Menschen, daß sie durch ihr bloßes Dasein einen Tempel um sich bauen, indem der Stumpfeste andächtig, der Härteste weich wird.


Nur wer im Kleinen seine Pflicht erfüllt, hat ein Recht, im Großen beispielhaft zu wirken.


Es sollte hier nicht brennen, sagst du; es sollte hier keine Unordnung sein. Seltsamer Mensch, so gib dich ans Löschen und lege Hand an, Ordnung zu schaffen.


Quelle: "Schriften für Deutschland"
posthum hrsg. von August Messer, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1933