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Gustav Adolf von Lindner

* 11.03.1828 - † 16.10.1887


Zitate von Gustav Adolf von Lindner

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Nichts ist für die Philosophie eines Menschen bezeichnender, das der Fuß, auf welchem er mit seinem Körper steht. Der Cyniker vernachlässigt seinen Körper, der Sybarite beutet ihn aus, der Trappist verleugnet ihn, der Idealist vergißt ihn.


Quelle: "Problem des Glücks" - 1868


Den Frauen geht’s mit den Küssen so wie uns mit den Gläsern Weins: eins und noch eins, bis wir – erliegen.


Der politische Despotismus ist stets bereit, der Sinnlichkeit des Menschen, die weitgehendsten Concessionen zu machen und so gleichsam den besseren Menschen im Schlamme der Luft zu ersticken.


Quelle: "Problem des Glücks" - 1868


Warum ist es so schwer »zu wollen«, während es so unendlich leicht ist, zu »begehren«? Weil in dem Begehren die Ohnmacht, in dem Wollen dagegen die Kraft sich ausspricht.


Quelle: "Problem des Glücks" - 1868


Bloße Intelligenz ohne correspondierende Energie ist ein blankes Schwert – in der Scheide, verächtlich, wenn es nie und nimmer gezückt wird.


Quelle: "Problem des Glücks" - 1868