Apho Logo


Niccolo Machiavelli

* 03.05.1469 - † 22.06.1527


Zitate von Niccolo Machiavelli

Insgesamt finden sich 267 Texte im Archiv.
Es werden maximal 12 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Übel angewandte Freiheit bringt einem selbst und anderen Nachteil.


Die Menschen sind nun einmal so, dass einer Freunde nur dann bekommt, wenn er schmeichelt, und Feinde, wenn er die Wahrheit sagt.


Zeige dem Schicksal die Stirn. Entflieh dem Unglück, und wenn du ihm nicht entfliehen kannst, trag es wie ein Mann.


Nach einem guten Fürsten kann sich auch ein schwacher behaupten, aber nach einem schwachen kann ein Staat einen zweiten schwachen nicht überleben.


Der Mensch ist von Natur aus ehrgeizig und misstrauisch und weiß sich im Glück nicht zu mäßigen.


Die Menschen gehen sprunghaft von einem Ehrgeiz zum anderen über. Zuerst ist man darauf bedacht, nicht angegriffen zu werden, dann trachtet man danach, andere anzugreifen.


Große Männer bleiben in jeder Lebenslage die gleichen, mag das Schicksal sie erhöhen oder erniedrigen, sie ändern sich nie, sie bleiben immer standhaft und ihrer Lebensart treu, so, dass jeder sieht, dass das Schicksal keine Macht über sie hat.


Hat das Schicksal große Dinge vor, so wählt es einen Mann von so viel Geist und Verstand aus, dass er die Gelegenheiten, die es ihm bietet, erkennt.


Kriege können nicht verhindert werden, man kann sie lediglich zum Vorteil anderer hinauszögern.


Ein Fürst muss milde, rechtschaffen, menschlich, aufrichtig und gottesfürchtig scheinen und es auch sein, aber er muss in der Lage sein, im Notfall auch das Gegenteil zu tun.


Wer aber die große Masse zum Feind hat, ist niemals sicher, und je mehr Grausamkeiten er begeht, desto schwächer wird sein Regiment.


Die Häupter ohne Schweif sind bald vernichtet und erreichen wenig.