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Charles-Louis de Montesquieu

* 18.01.1689 - † 10.02.1755


Zitate von Charles-Louis de Montesquieu

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Es klingt wie Spott, einen Schmerz durch die Erwägung, daß man zum Leiden geboren sei, besänftigen zu wollen.


Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.


Man spricht viel von der Erfahrung des Alters. Das Alter nimmt uns die Torheit und Fehler der Jugend, aber es gibt uns nichts.


Es gibt Menschen, die ihre Seele auf dem Gesicht tragen, und andere am Hinterkopf.


Luxus muß sein. Wenn die Reichen nichts verschwenden, verhungern die Armen.


Die Gesetze in der weitesten Bedeutung sind die notwendigen Beziehungen, welche sich aus der Natur der Dinge ergeben, und in diesem Sinne haben alle Wesen, die Gottheit, die körperliche Welt, die dem Menschen überlegenen geistigen Wesen, die Tiere und die Menschen ihre besonderen Gesetze.


Man ist glücklich in dem Gesellschaftskreis, in dem man lebt: Das beweisen die Galeerensträflinge. Jeder schafft sich den Kreis, in den er sich stellt, um glücklich zu sein.


Ein Ehemann hat selten einen Nebenbuhler, den er nicht selbst einmal seiner Frau wie ein Geschenk von eigener Hand dargeboten hätte.


Erfolg beruht im Allgemeinen auf dem Wissen, wie viel Zeit zum Erfolg nötig ist.


Keineswegs ist es die junge Generation, die entartet; diese verdirbt nur, wenn die Erwachsenen schon verdorben sind.


Je weniger wir von den Schriftstellern verlangen, desto mehr fordern wir von den Kritikern.


Man muß die Menschen bei ihrer Geburt beweinen nicht nach ihrem Tode.