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Paula Modersohn-Becker

* 08.02.1876 - † 21.11.1907


Zitate von Paula Modersohn-Becker

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O heil’ger Geist zieh’ bei mir ein Und lass mich deine Wohnung sein Zu steter Freud und Wonne.


Und das ist meine Demut, Lieber, dass ich mich gebe, wie ich bin, und in deine Hände lege und rufe: Hier bin ich.


Nimm meine Seele und trinke sie. Trinke sie in einem heißen kuss der Liebe.


Ist Liebe denn nicht tausendfältig? muss sie einem alles geben? Und andern nehmen?


Es ist meine Jungfräulichkeit, die mich bindet. Und ich will sie tragen, still und fromm tragen, bis eine Stunde kommt, die auch die letzten Schleier hinweg nehmen wird. Und dann?


Wenn man es zu etwas bringen will, so muss man seinen ganzen Menschen dafür hingeben.


Fordert das denn die Liebe, dass man werde wie der andere? Nein und tausendfach nein.