Apho Logo


Michel de Montaigne

* 28.02.1533 - † 13.09.1592


Zitate von Michel de Montaigne

Insgesamt finden sich 477 Texte im Archiv.
Es werden maximal 12 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Was heute geschieht, ist eine ebenso ergiebige Quelle der Erkenntnis wie die Ereignisse zur Zeit des Homer oder des Plato.


Nur durch das Wort werden wir zum Menschen, nur durch das Wort stehen wir miteinander in Verbindung.


Nichts verhindert den rechten Genuß so wie der Überfluß.


Besonders in einer so verderbten und törichten Zeit wie der unseren ist der Beifall der Menge eher beleidigend.


Die Natur hat uns Menschen für das Zusammenleben geschaffen.


Ist es nicht besser, auf die Stellungnahme zu verzichten, als sich in einen der vielen Irrtümer zu verwickeln, die die menschliche Phantasie hervorgebracht hat?


Durch Seelenstimmungen werden unsere Sinneswahrnehmungen nicht nur gefärbt, sondern oft geradezu gelähmt.


Die Philosophie hat den Menschen immer etwas zu bieten wenn sie kaum geboren sind und auch noch, wenn sie im Alter wieder kindisch werden.


In Klassen zu unterrichten, hindert den optimalen individuellen Erfolg.


Quelle: "Lob der Erziehung. Aphorismen für Pädagogen" Hrsg. Winfried Hönes, Wiesbaden - 1988


Warum hat man die Sitte erfunden, die schönen Dinge, die jede Frau zeigen und die jeder Mann sehen möchte, bis hinunter zu den Fersen zu verhüllen?


Unser Suchen kann kein Ende finden. Unser Ziel ist in der anderen Welt.


Wir heiraten nicht für uns, wie es zunächst scheint, wir heiraten ebenso sehr für unsere Nachkommenschaft, für unsere Familie.