Apho Logo


Eduard Mörike

* 08.09.1804 - † 04.06.1875

Illustration mit dem Titel: Idylle vom Bodensee oder Fischer Martin
"Idylle vom Bodensee oder Fischer Martin"
Illustration von © Michael Blümel

Zitate von Eduard Mörike

Insgesamt finden sich 28 Texte im Archiv.
Es werden maximal 5 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Merkts euch, ihr tränenreichen Sänger,
im Katzenjammer ruft man keine Götter!


Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.


Leg alles still in Gottes Hände,
das Glück, den Schmerz,
den Anfang und das Ende.


Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen;
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.


Lebe wohl! - du fühlest nicht,
was es heißt, dies Wort der Schmerzen,
mit getrostem Angesicht
sagest du’s und leichtem Herzen.
Lebe wohl! - Ach, tausendmal
hab’ ich es mir vorgesprochen
und, in nimmersatter Qual,
mir das Herz damit zerbrochen!