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Erich Mühsam

* 06.04.1878 - † 10.07.1934

Foto des Autors: Erich Mühsam
Bundesarchiv, Bild 146-1981-003-08 / Unknownwikidata:Q4233718 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Zitate von Erich Mühsam

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Sie brauchten nirgends umzusteigen, drum gab sie sich ihm stumm zu eigen. Doch weil verkehrt die Weichen lagen, fuhr man sie heim im Leichenwagen.


Wer die Zukunft schuf, bleibt unvergessen. Erst die Geschichte hält Gericht.


Der Oberlehrer verleidet einem jeden Kunst-, jeden Naturgenuß, weil er alles glaubt erklären zu müssen, weil er verzweifelt, wenn er niemand erziehen kann.


Die uns scheiden, miß nicht die Meilen. Die uns trennen, zähl’ nicht die Stunden. Länder sind weit, Tage enteilen. Wir bleiben verbunden.


Nur das Besondere mißfällt, das Eigne und Originale. Ein kluger Mitmensch aber hält sich allezeit an das Normale.


Nur wer uns liebt, wird mit uns teilen.


Wer dichten will, der thäte gut,
Er macht es so, wie’s Goethe thut.


Quelle: "Zur Psychologie der Erbtante." - 1984, Berlin: Eulenspiegel-Verlag, S. 20