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Novalis

* 02.05.1772 - † 25.03.1801


Zitate von  Novalis

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Mannigfache Wege gehen die Menschen. Wer sie verfolgt und vergleicht, wird wunderliche Figuren entstehen sehn.


Siehst du einen Riesen, achte auf den Stand der Sonne, ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist.


Es ist kein großes Lob für die Zeit, dass sie so weit von der Natur entfernt, so sinnlos für Familienleben, so abgeneigt der schönsten poetischen Gesellschaftsform ist.


Je ängstlicher die Träume, desto näher die erquickende Frühe.


Jede Stufe der Bildung fängt mit der Kindheit an. Daher ist der am meisten gebildete, irdische Mensch dem Kinde so ähnlich.


Quelle: "Lob der Erziehung. Aphorismen für Pädagogen" Hrsg. Winfried Hönes, Wiesbaden - 1988


Es ist mehr Wahrheit in den Märchen als in gelehrten Chroniken.


Wo Geist und Schönheit ist, häuft sich in konzentrischen Schwingungen das Beste aller Naturen.


Wenn man echte Gedichte liest und hört, so fühlt man einen innern Verstand der Natur sich bewegen, und schwebt, wie der himmlische Leib der selben, in ihr und über ihr zugleich.


Durch Gebet erlangt man alles. Gebet ist eine universelle Arznei.


Die Natur ist eine versteinerte Zauberstadt. Novalis


Menschheit ist eine humoristische Rolle.


Vieles ist zu zart, um gedacht, noch mehreres, um besprochen zu werden.