Apho Logo


Johann Nepomuk Nestroy

* 07.12.1801 - † 25.05.1862


Zitate von Johann Nepomuk Nestroy

Insgesamt finden sich 427 Texte im Archiv.
Es werden maximal 12 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Der Mensch hat wenig vom Vater, wenn wirklich der Himmel sein Vater ist, desto mehr von der Mutter (Erde).


Die Lieb is a Spagat der die Herzen, der Ehstand
ein Strick, der die Händ zusammenbindt.


Quelle: "Die beiden Nachtwandler" Johann Nepomuk Nestroy - 1836


Welcher Entdecker hat das schon bemessen, wie weit sich die äußersten Vorgebirge der Möglichkeit ins Meer der Unmöglichkeit hineinstrecken?


Eine fixe Idee habe ich gehabt, nämlich die, daß ich mein Glück nur mir selbst verdanken will. Ich bin radikal geheilt davon, denn zu lebhaft empfind’ ich’s jetzt, daß man gerade zum größten Glück ein zweites Wesen nötig hat, dem man’s verdankt.


Ich rechne nie! Auf die Art kann’s Schicksal mir auch nie einen Strich durch die Rechnung machen.


Die pragmatische Geschichte meines Herzens zerfallt in drei miserable Kapitel: zwecklose Träumereien, abbrennte Versuche und wertlose Triumphe.


Quelle: "Das Mädel aus der Vorstadt" Johann Nepomuk Nestroy - 1841


Großmut findet immer Bewunderer, selten Nachahmer.


Quelle: "Der Schützling" Johann Nepomuk Nestroy - 1847


Wie haben Sie s’ denn fortgebracht? —
"Frauenzimmer beseelt der Geist des Widerspruchs. Ich hab ihr g’sagt, daß ich s’ sitzen laß, gleich is sie gegangen!"


Quelle: "Liebesgeschichten und Heiratssachen" Johann Nepomuk Nestroy - 1843


Die einzige Freude des Schauspielers ist die Schadenfreude.


Was ist eine Eheversprechen? Ein Versprechen von dem sich a gescheites Mädl eh’ nix verspricht. Heiraten muß man prima furia, es muß der Labetrunk sein, den man im ersten Durst auf den heißen Stein der Liebe schütt’. Wie’s nicht auf ein Zug geht, so merkt man’s, daß man in d’Hitz trinkt, und laßt sich Zeit’, bis die ganze G’schicht abg’standen is.


Man grinset immer, wenn man neue Bekanntschaften macht.


Das Übelste ist, daß ich da denke, wo man fühlen soll.